Istanbul mit Kindern – 10 Tipps für 4 Tage in Istanbul
Istanbul mit Kindern ist aufregend, anders und einfach cool. Warum Istanbul auch Catstanbul heißt, ob Istanbul mit Kleinkindern eine gute Idee ist, warum man sich in der Stadt am Bosporus ordentlich waschen (lassen) sollte, welche Restaurants und welches Viertel fürs Wohnen zu empfehlen sind, erfahrt hier.
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Auf einen Blick:
- Istanbul ist eine faszinierende Metropole am Bosporus zwischen Asien und Europa mit über 15 Mio. Einwohner:innen.
- Der Mix aus Orient und Okzident begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. So seht Ihr in der Tram immer wieder Frauen mit schwarzer Totalverschleierung neben Mädchen im Minirock. Hippe Rooftopbars gibt’s hier genauso wie wuselige Bazare, die anmuten wie aus einer anderen Zeit.
- In diesem Guide bekommt Ihr unsere 10 persönlichen Highlights für eine Reise mit Kindern und Teens nach Istanbul.
Ist Istanbul mit Kleinkindern eine gute Idee?
Kurzantwort: Ja, aber mit Einschränkungen. Enge Gassen, steile Hügel und Verkehrschaos sind Herausforderungen, aber Herzlichkeit und Infrastruktur machen vieles wett.
Was Ihr wissen solltet:
- Enge Gassen & Bürgersteige, gerade in der Altstadt – kein Platz für Kinderwägen und mobile Kleinkinder gut festhalten!
- Istanbul ist sehr hügelig – das kann für kurze Beine schnell anstrengend werden.
- Wenige rauchfrei Zonen – auch in den Bazaren wird geraucht (trotz Verbotsschilder).
- 15 Millionen Einwohner, viel Verkehr und wenig Regeln – haltet Kinder an der Hand, um sie nicht zu verlieren!
- Wilde Busfahrten mit viel Fliehkraft – haltet Euch und die Kinder gut fest.

Istanbul ist hügelig, Straßen und Bürgersteige sind sehr eng. Das kann mit kleinen Kindern eine Herausforderung sein
Vorteile:
- Die Istanbuler sind sehr kinderlieb, hilfsbereit und gastfreundlich.
- Überall in Istanbul gibt es Streichelkatzen als Unterhaltungsprogramm für die Kinder.
- Vertrautes Essen – durch die fast 3 Millionen türkischstämmigen Menschen in Deutschland kennt jeder Döner und Co. Pizza und Pasta gibt es auch an jeder Ecke.
- Der öffentlicher Nahverkehr ist günstig & gut ausgebaut. Viele wichtigen Sightseeinpunkte liegen in Laufdistanz.
Istanbul mit Teens entdecken – kurz erklärt
Warum ist Istanbul spannend für Teens?
Viele kennen Istanbul aus dem Geschichts- und/oder Lateinunterricht in der Schule – eine Reise nach Istanbul ist eine Begegnung mit Geschichte, Kultur und kulinarischer Vielfalt.
Mini-Summary zur Stadtgeschichte Istanbuls:
- Istanbul wurde im 7. Jh. v. Chr. als Kalchedon von Griechen im heutigen Stadtteil Kadiköy gegründet
- Später hieß es Byzantion
- 330 v. Chr. wurde es unter Kaiser Konstantin zu Konstantinopel – als Hauptstadt des Römischen Reiches (die Konstantinsäule, die Schlangensäule oder das Hippodrom stammen aus dieser Zeit der Prachtbauten, die Hagia Sofia wurde im 6. Jahrhundert als christliches Zentrum gebaut).
- Nach einer Episode der Venezier übernahm Scheich Mehmet. „Istanbul“ wurde zum Hauptsitz des Osmanischen Reiches (der große Bazar stammt aus dieser Zeit).
- Im 19. Jahrhundert wurde die erste Brücke über dem Bosporus gebaut (Galatabrücke)
- Seit 1923: Republik Türkei, Hauptstadt: Ankara.
Anreise:
Es gibt mehrere günstige Direktflüge aus Deutschland.
Wetter Mitte Mai:
Durchwachsen. Untertags warm bis heiß, aber auch mal windig und regnerisch, abends jäckchenkühl. Perfekt für einen Städtetrip.
Unsere 10 Tipps für Istanbul mit Kindern
Unterkunft: Wir waren vier Tage in Istanbul und haben im Faik Pasha im Beyoğlu-Viertel gewohnt – zentral, charmant, mit Küche und netter Atmosphäre. Nur wenige Schritte zur Tram, Hagia Sophia & Galatabrücke. Wollt Ihr Euch einen Überblick über die Viertel Istanbuls verschaffen, schaut mal hier.

Das Faik Pasha liegt nicht nur super zentral in Istanbul, es ist auch entzückend

Das Frühstück findet im „Hinterhof“ des Faik Pasha statt. Fernab vom Trubel vor der Tür…
Hier kommen unsere zehn persönlichen Highlights und Must-Dos für einen Istanbul-Trip mit Kindern:
Tipp Nummer 1: Katzenliebhaber werden in Istanbul glücklich!
„Catsanbul“ beschreibt, was euch erwartet – etwa 200 000 Katzen, davon rund 120 000 freilebend, die liebevoll umsorgt werden. Bei vielen Cafés und Shops gibt es Futterstellen und Häuschen. Katzen wurden wahrscheinlich schon im Osmanischen Reich nach Istanbul „eingeladen“, um die Rattenplage in Schach zu halten. Heute sind sie auch ein Zeichen des Glaubens, denn um die Katze von Mohammed, Muezza, ranken sich viele Geschichten. Die Katzen chillen daher gepflegt und recht selbstbewusst überall in der Stadt. In unserer Unterkunft ging beispielsweise eine Katze durchs Fenster ein und aus, die laut Rezeptionist nur leicht gedämpfte Leber serviert bekam, denn alles andere verschmähte sie… Die Katzenschar ist perfekt für Kinder fürs Beobachten und Streicheln.

Katzen sind in Istanbul überall. Und was für schöne Expemplare da rumlaufen!

Die Istanbuler kümmern sich gut um „ihre Katzen“. An allen Ecken finden sich gefüllte Näpfe und sogar bunte Häuschen

Tipp Nummer 2: Moschee-Besuch mit Kindern in Istanbul
Ein Moscheebesuch ist ein Muss in Istanbul. Sehr schön sind die blaue Moschee/Sultan-Ahmed Moschee gegenüber der Hagia Sophia oder die Sakirin Moschee, die von einer weiblichen Innenarchitektin gestaltet wurde – Frauen und Männer benutzen denselben Eingang! Da die Hagia Sophia mit der Tram direkt von uns gut anzusteuern war (T1, Station Sultanhamat, ein paar Stationen weiter landet Ihr übrigens beim großen Bazar) und ein sehr bedeutendes Bauwerk ist, haben wir uns dafür entschieden. Die Hagia Sophia wurde als Kirche gegründet, im Osmanischen Reich zur Moschee, von Atatürk in ein Museum verwandelt und ist seit 2020 wieder Moschee (was international mit teils Empörung quittiert wurde). An der Decke tummeln sich daher genauso Engel mit goldenen Flügeln wie Koran-Suren. Aber Achtung: Ihr müsst als Frau Euren Kopf mit einem Tuch bedecken, dürft als Nicht-Muslime nur auf die Galerie. Der Eintritt ist gesalzen (25 Euro/Person) . Vielleicht ist daher eine andere Moschee, die Ihr kostenlos besuchen könnt und wo Ihr auch als Tourist den Gebetsraum besuchen dürft, die bessere Wahl.

Wer die Hagia Sophia betreten möchte als Frau, muss ein Kopftuch tragen – am Eingang werden auch ganz einfache Tücher für 1 Euro verkauft

Professionelles Kopftuchstyling meiner halbafghanischen Töchter vor dem Besuch der Hagia Sofia
Tipp Nummer 3: Auf der Galatabrücke – vom neuen ins alte Istanbul
Vom Faik Pasha aus waren es nur 20 Minuten zu Fuß den Hügel runter (und was für lustige Minuten – wir sind kaum vorangekommen vor lauter Katzen, Süßigkeitenständen und Saftpressen) zur berühmten Brücke, die das goldene Horn überspannt und damit rein geografisch auf beiden Seiten in Europa liegt, aber defacto asiatisches, traditionelleres Gewusel mit dem „Europäerviertel“ Istanbuls verbindet. Um hinzukommen, könnt Ihr übrigens auch die Tram 1 nehmen, die auch an der Brücke eine Station hat. Unten schlendert Ihr an Fischrestaurants vorbei. Oben gehts an den vielen Anglern vorbei. Wer mag, bucht zudem eine Spritztour über den Bosporus auf einem Schiff . Wollt Ihr auch geografisch zwei Kontinente überbrücken, müsst Ihr mit dem Auto eine halbe Stunde weiter gen Osten fahren zur Yavuz-Sultan-Selim-Brücke. Laufen könnt Ihr über die Brücke nicht, Ihr könnt diese nur mit dem Auto oder im Bus überqueren. Oder Ihr nehmt ein Boot und schippert von dem einen Kontinent zum nächsten.

Blick von der von der Galata-Brücke aus

Auf der Brücke wird immer geangelt. Auch Frauen sind mit am Start…
Tipp Nummer 4: Über den Dächern von Istanbul in einem Rooftoprestaurant
Istanbul ist bekannt für seine Rooftoprestaurants mit Blick über die Dächer Istanbuls, auf das Gewusel unter Euch und meist auch auf den Bosporus, der Meerenge zwischen Europa und Asien. Weil es so praktisch zwischen Bazar, Hagia Sophia und Galatabrücke liegt, haben wir uns für das Roof Meeze360 entschieden und es nicht bereut. Das Interior ist ein altbacken, aber das Essen war sehr lecker, der Blick toll. Bei windigerem Wetter könnt Ihr hinter einer Glasscheibe sitzen. Weitere Rooftoprestaurants findet Ihr z.B. hier.

Toller Blick im Rooftoprestaurant – check!

Leckeres Essen im Rooftoprestaurant – auch check!
Tipp Nummer 5: Für Souvenir-Hunting mit den Kids durch einen Bazar wuseln
In Istanbul müsst Ihr unbedingt einen Bazar besuchen, aber haltet die Kinder gut fest! Aus dem großen Bazar – der einer teils unterirdischen Stadt ähnelt – haben wir kaum mehr rausgefunden. Super mit Kids: Wenn Ihr ihnen ein kleines Budget gebt, können sie davon Unmengen an blauen Augen-Anhängern gegen den bösen Blick, kleine Kettchen und sogar Sonnenbrillen kaufen. Aber: Das Handeln nicht vergessen! Aber das ist natürlich nicht der einzige Bazar der Stadt. Beispielsweise gibt es noch den schönen, nicht ganz so touristischen Gewürzbazar („ägyptischer Bazar“, nur 20 Minuten von der Hagia Sophia entfernt) und – wer gerne Vintage mag – sollte auf dem Bomonti Antika Pazari vorbei schauen, wo Ihr allerlei Trödel, Nippes und auch Secondhand Kleidung erstehen könnt.

Im großen Bazar solltet Ihr Eure Kinder gut im Blick behalten. So wenig los wie hier ist selten…

Eine dieser Lampen ziert nun unser Wohnzimmer
Tipp Nummer 6: Im Istanbuler Waschhaus sich waschen lassen wie ein Baby
Hamams gehören in Istanbul zur Kultur wie der überall gereichte Tee. Das Cagaloglu Bad (das letzte Bad, das im Osmanischen Reich gebaut wurde) oder auch das Kilic Ali Pasha Bad (auf der Linie T1, Station Topane) sind Beispiele dafür. Der Eintritt ist leider ein Investment (und Ihr müsst vorreservieren)! Der zweistündige Besuch kostet 130 Euro für Erwachsene und für Kinder von 4 bis 12 Jahre 75 Euro. Bis 16 Uhr dürfen die Frauen das Bad nutzen, ab 17 Uhr die Männer. Seid Ihr eine gemischtgeschlechtliche Familie, müsst Ihr Euch daher aufteilen! Die Frauen und Mädchen sitzen dann in einem wunderschönen, lichtdurchfluteten Raum aus Marmor, plaudern unbekümmert und lassen sich waschen. Erst bekommt Ihr ein Getränk, hüllt Euch in ein Tuch, chillt auf einem heißen Stein und dann geht’s los. Kaltes und warmes Wasser sowie Unmengen an Schaum werden über Euch gekippt, Ihr werdet geschrubbt und massiert, was das Zeug hält. Danach werdet Ihr wieder in Tücher gepackt und ruht Euch bei Tee und Säften auf Sofas im Empfangsbereich aus. Wir haben uns gefühlt wie in 1001 Nacht!

Das Gebäude des Hamam ist wunderschön restauriert und gepflegt
Tipp Nummer 7: Balat erkunden – bunt, retro, authentisch
Um in dieses Viertel zu kommen, das authentisch, alternativ und weniger touristisch als Beyoglu daherkommt, haben wir uns in den Bus gewagt (wenn Ihr hinten einsteigt, könnt Ihr Eure Istanbulkard einfach zum Fahrer durchreichen lassen und bekommt sie auf demselben Weg wieder zurück). Das Balat Viertel ist wie ein Vintage-Film. Schallplattenladen reiht sich an Limo-Geschäft, Tante-Emma-Läden an hippen Szenecafes, teils in alten byzantinischen Gebäuden. Achtung: Viele Ladenbesitzer haben „keine Fotos“-Schilder an den Eingängen, denn Touristen lichten gern die instagramablen Straßen und Läden aus allen Winkeln ab. Die Regel: Kauft Ihr was, dürft Ihr (nach netter Nachfrage) fotografieren. Wir haben uns in der winzigen Traditionskonditorei Balat Merkez Secercisi – die es seit 1879 gibt – die berühmten bunten Bonbons gegönnt, die schon am Eingang in Gläsern aufgereiht stehen. Das eine schmeckt nach Zitrone, das nächste nach Sesam, Haselnuss oder Zimt… Ein paar Schritte weiter findet Ihr den coolen Limonadenladen Sevda Gazoscusu Balat, der türkische (Retro-)Sodasorten zu bieten hat. Auch Retro-Süßigkeiten wie Leblebli tozu (Kichererbsenpulver und Zucker) könnt Ihr hier shoppen.

Einmal von allem bitte! Bunte „Zuckerl“ im Balat-Viertel shoppen

Ein paar Schritte weiter haben wir ein paar coole alte Drucke gekauft…
Tipp Nummer 8: Mit den Kids Streetfood in Istanbul probieren!
Probiert Euch durchs Streetfood! Überall werden kleine, günstige Leckereien angeboten. Wir haben zum Beispiel Zuckerstangen probiert, die vor unseren Augen aus der bunten flüssigen Masse gedreht wurden. Das Eis wird in Instanbul – vor allem in der Nähe der Hagia Sophia – mit allerlei Tricks serviert (kennt Ihr vielleicht von Instagram: Die Eisverkäufer ziehen die Waffel z.B. schnell wieder weg, wenn Ihr sie gerade nehmen wollt…). Es gibt aber auch geröstete Maiskolben oder Maronen, frisch gepresste Säfte oder Reis aus dem Straßenwägelchen. Wollt Ihr ein echtes Reis-Original probieren, kehrt bei Unkapani Pilavcisi ein. Der berühmte Verkäufer ist zwar vom Straßenwagen – der Jahrzehnte lang auf der Atatürk-Boulevard stand – in einen Laden am Eingang des Istanbuler Tuch- und Stoffbazars umgezogen (damit der Verkehr ob des Andrangs nicht so behindert wurde), der Kichererbsenreis ist aber lecker wie eh und je.

Frische Säfte gibts an jeder Ecke. Unser Favorit ist der Granatapfelsaft in Istanbul

Bunte Süßigkeiten gibts in Istanbul überall. Wird schwer, die Kids davon loszueisen.

So eine geröstete Maiskolbe auf der Galatabrücke für zwischendurch – lecker!

Hier wird vor unseren Auge eine Zuckerstange gedreht
Tipp Nummer 9: Istanbulkart & historische Bahn
Die Tram ist ein tolles Fortbewegungsmittel in Istanbul, da sie alle 2- 10 Minuten fährt und Euch richtig eintauchen lässt in das Leben in der Stadt. Kauft Euch an einem der Automaten der öffentlichen Verkehrsmittel gleich zu Anfang die sog. Istanbulkart. Auf diese Plastikkarte könnt Ihr Geld aufladen und zieht dann die Karte für jedes Familienmitglied einmal durch den Eingangsautomaten. Das System ist wunderbar unkompliziert. Jede Fahrt – ob kurz oder lang – kostet das Gleiche, ca. 50 Cent. Kinder unter 7 Jahren bezahlen nichts. Ist die Karte leer, könnt Ihr sie ganz einfach an jeder Station aufladen. Wollt Ihr übrigens mal ein kleines Abenteuer erleben und seid zu faul, den Hügel nach Beyoglu raufzulaufen, könnt Ihr auch die „Tünel“ benutzen – die Standseilbahn von 1875 ist die zweitälteste U-Bahn weltweit. Nur 600 Meter und 90 Sekunden geht es den Berg hoch und es gibt nur zwei Stationen: Die Talstation in Karaköy und die Bergstation Beyoglu.

Nicht alle Trambahnen sind so hübsch wie diese in Istanbul, aber super praktisch sind die öffentlichen Verkehrmittel in Istanbul allemal
Tipp Nummer 10: Veganes „Undergroundfood“ in Istanbul
In Kadeköy und Beyoglu gibt es immer mehr kleine Läden mit super leckerer Hausmannskost, die auf Außentafeln ihre veganen Gerichte bewerben. Wir sind zum Beispiel in der Community Kitchen – ein Kellerlokal – eingekehrt und waren hin und weg. Das vegane Ayran, die Mantu, der Seitan-Dönerteller und die Ravioli waren so lecker, dass wir sogar noch mal nachbestellt haben (so übrigens auch das Kleinkind am Nebentisch, das seine veganen Nudeln mit viel Leidenschaft verputzt hat). Und einen netten Nebeneffekt hatte es auch noch: Veganismus scheint in Istanbul auch mit der politischen Opposition verbunden zu sein. Die Gespräche waren sehr spannend!

Boah, war das lecker in der Community Kitchen in Istanbul
FAQ – Istanbul mit Kindern
Ist Istanbul für kleine Kinder geeignet?
Jein. Gastfreundschaft ja, Infrastruktur und Verkehr sind teils anspruchsvoll.
Wann ist die beste Reisezeit?
Frühling und Herbst: mildes Wetter, weniger überlaufen.
Wo wohnen mit Kindern?
Tipp: Faik Pasha in Beyoğlu – liegt zentral, charmant & familienfreundlich.
Fazit
Istanbul mit Kindern ist machbar und unvergesslich! Mit etwas Planung, zentraler Unterkunft und offenen Augen wartet ein vielfältiges Abenteuer – Straßenmiez, Bosporus und Hamam inklusive.

Hier probiert die Autorin Sonja die Zuckerstange. Naja, es war vor allem pappsüß ehrlich gesagt…
Dies ist ein Blogpost von Sonja Alefi, der Gründerin der Little Travel Society. Sie ist mit ihren drei Teenager-Töchtern im Frühjahr 2024 nach Istanbul gereist und hatte dort mit den Ladies einen Heidenspaß. Da Sonjas Töchter Halbafghaninnen sind, war das Hamam ein ganz besonderes Highlight für uns vier. Denn Oma und Tanten hatten schon viel von den Badehausaufenthalten in Kabul erzählt, wo diese Waschkultur auch eine lange Tradition hat. Und ja, auch uns wurden die obersten Hautschuppen abgerubbelt, so dass die Haut danach weich wie ein Babypopo war.
Fotos: Sonja Alefi
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Für Streichelkatzen und Bergblick, salzige Küsse und Sand zwischen den Zehen, bitte hier lang...
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Sehr informativ & sympathisch geschrieben!
Macht richtig Lust auf einen Städtetrip nach Istanbul.
Danke 🙂
Vielen Dank für den Informativen Artikel! Für uns geht es am Montag los! Ich freu michschon sehr, bin aber auch etwas angespannt, wie wir es in Glutenfrei hinbekommen. Die Snacks am Wegesrand werden uns bestimmt glücklich machen! Liebste Grüße Clara
Hallo Clara, na wie hat es geklappt mit dem glutenfrei in Istanbul? Haben die Leute in Restaurants verstanden was ihr wollt, wenn ihr nachgefragt habt ob etwas glutenfrei ist?