MEININGER Hotel Edinburgh: Edinburgh im Sommer mit Grundschulkindern

Unsere Autorin Susanne war im August 2026 mit ihren beiden Kindern (6 und 9 Jahre) vier Tage in Edinburgh unterwegs, mitten in der Fringe-Festivalzeit. Der schönste Nachmittag ihrer Jungs: heiße Schokolade mit Schokofrosch im Elephant House, dem Café, in dem J.K. Rowling an Harry Potter geschrieben hat.

An jeder Ecke ein neuer Ausblick, und immer lag ein bisschen Magie in der Luft. Diese Stimmung hat uns durch die ganze Stadt begleitet.

2026, Susanne

Hier waren wir: In Edinburgh, der Hauptstadt von Schottland

Edinburgh hat eine der schönsten Altstädte Europas, geschützt als UNESCO-Welterbe, und ist dabei so kompakt, dass wir mit unseren Kindern (6 und 9) alles zu Fuß erkundet haben. Vom Hotel ging es mit dem Bus in zehn Minuten in die Innenstadt, danach brauchten wir kein Verkehrsmittel mehr. Im August kommt das Fringe Festival dazu: Bunte Plakate, Straßenkünstler und Musik sorgen für eine ganz eigene Stimmung, allerdings auch für sehr volle Straßen. Besonders spannend für meine Jungs waren die Harry Potter-Spuren, die man überall in der Stadt entdecken kann. Die Anreise ist unkompliziert: Direktflüge ab vielen deutschen Flughäfen dauern rund zwei Stunden, und vom Flughafen fährt die Tram in etwa 25 Minuten bis zum Bahnhof Haymarket, von dort waren es nur ein paar Minuten zu Fuß zum Hotel.

Das war toll

  • Eine Altstadt voller Ausblicke: Die Old Town gehört zum UNESCO-Welterbe, und tatsächlich wartete an fast jeder Ecke ein neuer, schöner Blick. Diese besondere Atmosphäre haben wir in der ganzen Stadt gespürt, nicht nur an den bekannten Orten.
  • Überall an Kinder gedacht: In fast allen Restaurants gab es eine eigene Kinderkarte und Malsachen. Auch die Sehenswürdigkeiten sind auf Familien eingestellt: Im Edinburgh Castle gibt es verschiedene kostenlose Rallyes für alle Altersstufen, und selbst Whisky-Tastings und Gruseltouren bieten kindgerechte Führungen an. Und im Waterstones in der Princes Street habe ich die schönste Kinderabteilung gesehen, die mir je in einer Buchhandlung begegnet ist (plus Café mit direktem Blick aufs Castle, eine echte Empfehlung).
  • Herzliche Begegnungen: Die Menschen in Edinburgh haben wir als ausgesprochen freundlich und hilfsbereit erlebt. In einem Café hat ein älterer Herr meinem jüngeren Sohn einfach so eine schottische Schokolade gekauft und geschenkt, weil man die hier eben probiert haben muss.

Das solltet IHR wissen

Im August stellt das Fringe die Stadt auf den Kopf: überall bunte Plakate, Straßenkünstler und Musiker. Wir haben keine Show besucht, die besondere Stimmung war trotzdem spürbar. Der Preis dafür: Rund um die Princes Street und in der Altstadt war es sehr voll, vor allem die Royal Mile war ziemlich überlaufen. Mit Kinderwagen wird die Altstadt außerdem schnell mühsam, mit Baby ist eine Trage hier die deutlich bessere Wahl.

3 Highlight-Aktivitäten

  • Rätselrallye durch das Edinburgh Castle (ca. 10 Min. mit dem Bus ab Hotel, dann zu Fuß durch die Altstadt hoch zur Burg). Hier sind wir auf Schatzsuche gegangen: Beim Family Trail „The Mystery of the Missing Unicorn Horn“ ging es um ein Einhorn-Horn, das beim Besuch von Königin Maria Stuart 1566 verschwunden ist. 13 Rätsel haben uns einmal quer über die Burg geschickt, und am Ende war nicht klar, wer mehr Ehrgeiz hatte, die Jungs oder wir. Die Burggeschichte gab es dabei gratis obendrauf. Klare Empfehlung: Die Eintrittstickets für die Burg vorher online buchen.
  • Auf den Spuren von Harry Potter durch die Innenstadt: Die berühmte Victoria Street diente als Vorlage für die Winkelgasse und auf dem Greyfriars Kirkyard könnt Ihr den Grabstein des echten Thomas Riddell entdecken. Unser Lieblingsort: das originale Elephant House an der George IV Bridge. Trotz Festivalzeit haben wir sofort einen Tisch bekommen und einen gemütlichen Nachmittag mit heißer Schokolade mit Schokofrosch verbracht. Es gibt sogar den Schreibtisch, an dem J.K. Rowling geschrieben hat: Man darf sich dort hinsetzen und ins Gästebuch eintragen.
  • Abseits der Touristenpfade: Dean Village & Stockbridge (ca. 15–20 Gehminuten vom Hotel ins Dean Village). Von der ehemaligen Mühlensiedlung lauft Ihr am kleinen Fluss Water of Leith entlang weiter nach Stockbridge, einem echten Wohnviertel statt Touristenmeile. Die Circus Lane ist sehr fotogen, und am Raeburn Place reihen sich nette kleine Läden und Cafés.

Unsere Unterkunft

MEININGER Hotel Edinburgh Haymarket

  • Hostel
  • Hotel
  • €
  • Zimmer für bis zu 6 Personen

Susanne war im August 2026 mit ihrer Familie für drei Nächte hier. Das MEININGER war für sie die ideale Base zur Stadterkundung: Die Bushaltestelle liegt direkt vor der Tür, in zehn Minuten seid Ihr im Zentrum, und auch der Flughafen ist mit der Tram schnell erreicht. Das Haus ist neu (Eröffnung im Juli 2026), die Familienzimmer sind durchdacht geschnitten, und das Hochbett war bei ihren Jungs der Hit. Praktisch für Familien: In der Gästeküche könnt Ihr Euch Snacks zubereiten, und morgens wartet ein leckeres Frühstücksbuffet.

Solange Eure Kinder noch keine Teenager sind, würde ich Edinburgh nicht zur Fringe-Zeit im August besuchen. Die Shows laufen auf Englisch, und damit können jüngere Kinder wenig anfangen. Dazu kommt das Gedränge in der Innenstadt.
Wer mit Harry-Potter-Fans reist, sollte das Department of Magic so früh wie möglich buchen. Dort könnt Ihr Eure eigenen alkoholfreien „Zaubertränke“ mixen. Ich wollte das unbedingt mit meinen Jungs machen, aber schon Monate vorher war alles komplett ausgebucht. Mein Tipp: gleich buchen, sobald Eure Reisedaten feststehen.

Wer ist hier richtig?

Ideal geeignet für

  • Grundschulkinder: Mit sechs und neun Jahren waren unsere beiden genau im richtigen Alter: Die Wege durch die Altstadt haben sie gut zu Fuß geschafft, und mit der Einhorn-Rallye im Castle und den Harry-Potter-Spuren gab es viel, das sie begeistert hat.
  • Harry-Potter-Fans: Spuren der Zauberwelt begegnen Euch in Edinburgh an vielen Ecken, und die Stadt selbst mit ihren alten Gassen und der Burg auf dem Felsen fühlt sich an, als wäre sie für Fans gemacht.
  • Den Start oder das Ende Eurer Schottlandreise: Nach zehn Tagen Highlands war die Stadt für uns der perfekte Urlaubsabschluss, als Auftakt funktioniert sie genauso gut. Auch London lässt sich übrigens gut kombinieren, mit dem Zug seid Ihr in etwa vier bis fünf Stunden dort.

Fans von

  • Altstadtspaziergängen
  • Straßenkunst & Festivalstimmung
  • schönen Buchläden und gemütlichen Cafés

Wahr oder falsch?

„In Schottland regnet es doch sowieso immer.“ Ganz falsch ist das nicht, Regen gehört hier einfach dazu. In den Highlands hatten wir im August aber fast nur Sonne und waren viel am Strand, in Edinburgh hielten sich Sonne und Regen ungefähr die Waage. Die Schauer waren eher kurz und nicht so stark. Eine Regenjacke solltet Ihr trotzdem das ganze Jahr über im Gepäck haben.

Das müsst ihr probieren

  • Eis aus Mary’s Milk Bar am Grassmarket, mit Blick auf die Burg: Der winzige Laden ist so beliebt, dass die Warteschlange auf dem Gehweg markiert ist. Dafür sind die ständig wechselnden Sorten alles andere als gewöhnlich. Reispudding war großartig, Gorgonzola fand nur ich super, der Rest der Familie ganz und gar nicht.
  • Haggis: Schottlands Nationalgericht aus Hafer, Gewürzen und Innereien. Unsere Kinder waren nicht überzeugt, meinem Mann hat es dagegen geschmeckt.
  • Whisky für die Großen, heiße Schokolade für die Kleinen: gehört in Schottland einfach dazu.

Budget-Check

Das Preisniveau in Edinburgh ist ähnlich wie in deutschen Großstädten, sparen lässt sich trotzdem gut. Viele Highlights kosten nämlich keinen Eintritt: Der Spaziergang durchs Dean Village und nach Stockbridge ist gratis, genau wie das National Museum of Scotland und der Aufstieg auf den Arthur’s Seat. Im Castle zahlt Ihr zwar Eintritt, die Rallyes für Kinder sind dann aber kostenlos. Beim Essengehen lohnen sich die Kinderkarten, die es fast überall gibt, das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kindermenüs war wirklich sehr gut. Bargeld haben wir überhaupt nicht gebraucht, bezahlt haben wir überall mit Karte. Und im MEININGER frühstücken Kinder bis sechs Jahre kostenlos und bis zwölf Jahre zum halben Preis, bei Buchung über die Hotelwebsite gibt es außerdem 15 % Familienrabatt.

Susanne

  • 2016 Unterwegs mit Kind seit
  • 51 Länder bereist
  • 2021 Bei der Little Travel Society seit

Diese Erfahrung ist echt. Aber jede Familie ist anders und Eure Fragen sind genauso wichtig wie unsere Tipps. Im Mitgliederbereich Little Travel Secrets könnt Ihr Susanne persönlich fragen. Warum dieser Ort nicht für Euch passt, was Ihr noch wissen müsst, welche Hotels wir Euch noch empfehlen würden. Ohne Umschweife. Ohne generische Antworten.

Echte Mamas – Echte Reisen

Unser Team besteht aus 13 Reise-Mamas, die auf der ganzen Welt unterwegs sind, um für Euch die besten Unterkünfte und Tipps zu sammeln.

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Diese Reise entstand in Kooperation mit unseren Partnern. Unsere Meinung und Empfehlungen bleiben davon unberührt – wir schreiben nur, was wir auch unseren Freundinnen erzählen würden.