Fliegen mit Baby – kein Drama, Baby!
Fliegen mit den Kleinen ist selten so stressig, wie es sich vorher anfühlt – vorausgesetzt, Ihr habt die wichtigsten Infos beisammen und kennt ein paar Kniffe. Wir bei der Little Travel Society sind mit unseren Kindern schon unzählige Male abgehoben, von der Kurzstrecke bis zum Langstreckenflug nach Indonesien, und teilen hier unsere ehrlichsten Tipps fürs Fliegen mit Baby und Kleinkind. Kein Katalogwissen, sondern nur das, was bei uns wirklich funktioniert hat!
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Zuletzt aktualisiert im Juli 2026
Hand aufs Herz: Vor dem ersten Flug mit Baby schwirren einem tausend Fragen durch den Kopf – meist so gegen drei Uhr nachts. Ab welcher Woche darf der kleine Passagier überhaupt mit? Braucht er einen eigenen Sitzplatz, eigene Papiere? Und passt der geliebte Lieblingsbrei durch die Sicherheitskontrolle, oder wird er am Ende einkassiert? Keine Sorge, wir von der Little Travel Society haben all das schon durchgespielt – von der ersten Buchung bis zum Druckausgleich im Landeanflug. Hier bekommt Ihr die Antworten gebündelt, für 2026 nachgeprüft und garniert mit den kleinen Handgriffen der versierten Reisemamas, die im entscheidenden Moment Gold wert sind, versprochen!

So spannend, was es im Flugzeug alles zu erkunden gibt! (Foto: Susanne Hoffmeister)
Inhaltsverzeichnis Fliegen mit Baby
Ab wann dürfen Babys fliegen?
Auf einen Blick:
Grundsätzlich dürfen schon sehr junge Babys fliegen – bei den meisten Airlines ab einem Alter von ein bis zwei Wochen. Unter 48 Stunden braucht Ihr ein ärztliches Attest. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte empfiehlt Flüge aber erst ab der vierten bis sechsten Lebenswoche.
Genauer hingeschaut:
Gerade Erstlingseltern fragen sich: Ab welchem Alter kann ich meinem Baby einen Flug zumuten? Die beruhigende Antwort: Ganz junge Babys dürfen bereits mit. Bei den meisten Fluglinien geht es ab einem Alter von ein bis zwei Wochen los. Sind sie jünger als 48 Stunden, braucht Ihr ein ärztliches Attest vom Kinderarzt.
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rät allerdings, erst ab der vierten bis sechsten Lebenswoche zu fliegen. Der Grund: Bei manchen Babys ist die Lunge noch nicht vollständig ausgebildet, was an Bord – wo die Sauerstoffsättigung geringer ist – zu einer Unterversorgung führen könnte. Das ist die fachliche Einordnung hinter der Empfehlung nicht nur eine Vorsichtsregel.
Und die Sorge vieler Eltern vor Strahlenbelastung? Laut Bundesamt für Strahlenschutz ist die Strahlung bei Gelegenheitsflügen sehr gering und gesundheitlich unbedenklich – auch für Babys und Kleinkinder.
„Ich persönlich wäre in den ersten sechs Wochen nicht gerne mit meinem Baby in den Flieger gestiegen – zu aufregend, auch für mich. Wir haben unsere Urlaube immer so geplant, dass der jüngste Nachwuchs mindestens drei Monate alt war. Ab drei Monaten wird alles einfacher: Viele Babys schreien weniger und lassen sich leichter beruhigen.“
— Sonja Alefi, Gründerin der Little Travel Society und dreifache Mutter
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Was kostet ein Flugticket für Babys oder Kleinkinder?
Kurz & knapp:
Babys und Kleinkinder bis zwei Jahre reisen kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr auf dem Schoß mit. Ab zwei Jahren braucht Euer Kind einen eigenen Sitzplatz. Das Kinderticket kostet je nach Airline zwischen 75 und 100 Prozent des Erwachsenentarifs.
Im Detail:
Bis zum zweiten Geburtstag reist Euer Kind auf dem Schoß mit – kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr. Ab zwei Jahren müsst Ihr einen eigenen Sitzplatz buchen. Viele Airlines bieten dafür ein Kinderticket an, das zwischen 75 und 100 Prozent des Erwachsenentarifs kostet.
Ein Detail, das schnell übersehen wird: Wird Euer Kind während der Reise zwei Jahre alt, braucht es schon für den Rückflug einen eigenen Sitzplatz zum Kindertarif. Unser Tipp aus Erfahrung: Bucht möglichst früh. So sichert Ihr Euch Plätze in der ersten Reihe – dort habt Ihr mehr Beinfreiheit. Auch das einhängbare Babybettchen gibt es ebenfalls nur dort.
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Braucht ein Baby schon einen Reisepass?
Das müsst Ihr wissen:
Ja. Seit 2012 braucht jedes Kind ein eigenes Ausweisdokument. Der Kinderreisepass wurde Ende 2023 abgeschafft; seitdem gibt es für Kinder nur noch reguläre biometrische Reisepässe. Der Reisepass kostet für Personen bis zum 24. Lebensjahr 37,50 Euro und ist sechs Jahre gültig (Stand: Anfang 2026).
Mehr dazu:
Seit 2012 können Babys nicht mehr im Reisepass der Eltern eingetragen werden – sie brauchen ein eigenes Dokument. Früher war das der Kinderreisepass. Weil dieser keinen maschinenlesbaren Chip enthält, wurde er zum Jahresende 2023 abgeschafft; seither werden auch für Kinder nur noch reguläre Reisepässe ausgestellt. Auf deren Chip lassen sich ab einem Alter von sechs Jahren auch Fingerabdrücke speichern.
Wichtig für alle, die noch einen alten Kinderreisepass besitzen: Ein Kinderreisepass kann noch bis Ende 2026 zum Reisen genutzt werden – für manche Ziele wie die USA oder Kanada ist die visumfreie Einreise aber nur mit regulärem Reisepass möglich. Prüft also vor Fernreisen unbedingt, ob Euer Zielland den alten Pass anerkennt. Wie Ihr den Pass beantragt und was Ihr tun könnt, wenn Euch das erst in letzter Minute einfällt, lest Ihr in unserem Reisepass-Guide.
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Auf dem Schoß, im eigenen Sitz oder im Babybettchen – wie fliegt das Baby am besten?
Ist mein Baby auf dem Schoß sicher?
Babys unter zwei Jahren ohne eigenen Sitzplatz werden bei Start, Landung und Turbulenzen mit einem Schlaufengurt (Loop Belt) auf Eurem Schoß gesichert – Pflicht in allen Flugzeugen. Viele Sicherheitsexperten sind mit dieser Lösung allerdings nicht glücklich, weil das Baby bei einem Unfall so nur unzureichend geschützt ist.
Wer sich damit unwohl fühlt, kann bei den allermeisten Airlines das Baby auf einem eigenen Sitzplatz in einem Kinderrückhaltesystem sichern – also einer Babyschale oder einem Kinderautositz. Dafür fällt der Kindertarif an. Wichtig: Prüft zu Hause, ob Euer Sitz fürs Flugzeug zugelassen ist. Passende Modelle tragen das Label „for use in aircraft“.
Bequem im Babybettchen auf der Langstrecke
Es ist verlockend, das Baby auf der Langstrecke gratis auf dem Schoß mitfliegen zu lassen – aber überlegt es Euch gut.
„Ich bin schon mal bei einem Flug nach Toronto mit eingeschlafenen Beinen ausgestiegen, weil unsere Tochter quer auf unserem Schoß geschlafen hatte.“
— Sonja Alefi, Gründerin der Little Travel Society
Auf Langstreckenflügen lohnt sich der Verzicht auf einen eigenen Sitz eigentlich nur, wenn Ihr vorab ein Babybettchen (Bassinet) in der ersten Reihe reservieren konntet. Reserviert das am besten direkt bei der Buchung, denn diese Plätze sind heiß begehrt – auch, weil die Babys dort mehr Platz zum Krabbeln haben. Das Bettchen wird in die Wand eingehängt, und die Kleinen schlafen wie in einer Wiege.
Wichtig: Achtet auf die Airline-Bestimmungen: Die Lufthansa-Babybetten sind für Babys bis 8 Monate zugelassen und für ein Gewicht bis maximal 11 kg und 67 cm Körpergröße ausgelegt. Praktisch: Die Reservierung des Bettchens samt Sitzplatz ist bei Lufthansa kostenlos – wegen der begrenzten Anzahl solltet Ihr Euch aber früh ans Service Center wenden.
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Darf der Kinderwagen oder Buggy mit ins Flugzeug?
Auf einen Blick:
Kinderwagen und Buggy dürfen immer mit – die meisten Airlines transportieren sie kostenlos. Kleine, auf Handgepäckgröße faltbare Modelle dürfen teils in die Kabine. Größere klappbare Buggys gebt Ihr am Gate oder an der Flugzeugtür ab und bekommt sie dort wieder zurück.
Im Einzelnen:
Kinderwagen und Buggy sind an Bord kein Problem, und die meisten Fluggesellschaften nehmen sie sogar kostenlos mit. Kleine, auf Handgepäckgröße zusammenklappbare Modelle dürfen manchmal mit in die Kabine. Mit größeren faltbaren Buggys fahrt Ihr bequem bis zum Gate oder sogar bis vor die Flugzeugtür, gebt sie dort beim Bodenpersonal ab und nehmt sie nach der Landung an der Tür oder am Gate wieder entgegen. Größere, nicht zusammenklappbare Kinderwagen gelten als Sperrgepäck und müssen vor dem Abflug entsprechend aufgegeben werden. Praktisch für die Wege im Terminal: Viele Flughäfen stellen kostenlos Leih-Buggys bereit.
Falls Ihr noch auf der Suche nach einem passenden Reisebuggy seid: Wir können Euch den Bugaboo Butterfly 2 empfehlen, der offiziell für Flugreisen zugelassen (IATA-konform) ist. Mit 7,3 Kilo ist er angenehm leicht, lässt sich dank flacher Liegeposition schon ab Geburt nutzen (am besten zusammen mit dem Babynest) und ist in einer Sekunde ultrakompakt und easy auf Handgepäcksgröße zusammenklappbar.
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Wieviel Babynahrung darf mit ins Handgepäck?
Das Wichtigste zuerst:
Für Babynahrung gelten die strengen Flüssigkeitsregeln nicht: Brei, Milch und Fläschchen dürfen auch in Behältern mit mehr als 100 Millilitern mit und müssen nicht in den 1-Liter-Beutel. Packt lieber üppig – nachkaufen könnt Ihr an Bord nicht.
Genau hingeschaut:
Im Flugzeug gibt es kein „schnell mal holen“ – was fehlt, fehlt. Auch wenn wir sonst fürs schlanke Reisen sind: Beim Handgepäck fürs Fliegen mit Baby darf es üppig sein. Zwar haben viele Airlines auf Langstrecken eine Notration an Windeln, Feuchttüchern und Babybrei an Bord, verlassen solltet Ihr Euch darauf aber nicht. Nehmt Babybrei, Milchpulver und Gläschen also lieber selbst mit.
Die gute Nachricht: Die strengen Flüssigkeitsregeln gelten für Babynahrung nicht. Sie darf in Behältern mit mehr als 100 Millilitern mitgeführt werden und muss nicht in den durchsichtigen 1-Liter-Beutel. An der Sicherheitskontrolle solltet Ihr die Babynahrung aber separat vorzeigen – und rechnet damit, dass sie an manchen Flughäfen kurz geprüft wird.
„Zwiebellook, ein paar Pullis mit Kapuze und Socken gehören bei uns immer ins Handgepäck. Auch wenn unten die Sonne scheint – auf mehreren tausend Metern Höhe wird es im Flieger oft ganz schön zugig und kalt.“
— Sonja Alefi, Gründerin der Little Travel Society und weit gereiste Dreifach-Mama
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Wie unterscheiden sich die Airlines beim Gepäck?
Auf einen Blick:
Die Regeln beim Gepäck beim Fliegen mit Baby unterscheiden sich stark. Lufthansa gibt Babys ein eigenes Freigepäckstück, Condor nimmt die komplette Babyausrüstung kostenlos mit, Ryanair erlaubt eine Gratis-Wickeltasche plus zwei Ausrüstungsteile. Auf den Websites der Fluggesellschaften findet Ihr jeweils die detaillierten und tagesaktuellen Bedingungen. Hier haben wir für Euch eine Übersicht zusammengestellt.
| Airline | Gepäck & Baby-Regeln (Stand 2026) |
|---|---|
| Lufthansa | Für Babys (0–2 J.) ein eigenes Freigepäckstück bis 23 kg – außer in den Basic-/Light-Tarifen. An Bord Wickeltische, für die Flasche geeignetes Wasser und Ersatzwindeln für Notfälle. Babybett bis 11 kg / 67 cm, Reservierung kostenlos. Infos |
| Condor | Kinderwagen, Buggys, Babybetten, Kindertragen und Autokindersitze reisen gratis im Frachtraum (max. zwei Teile pro Kind). Für Schoßkinder kein eigenes Handgepäck, nur Babynahrung; ein Aufgabegepäck bis 10 kg ist außer im Economy-Light-Tarif inklusive. Wickeltische an Bord. Infos |
| Ryanair | Schoßkinder (8 Tage–23 Monate) haben kein eigenes Handgepäck, aber eine Wickeltasche bis 5 kg (45×35×20 cm) gratis. Zwei Ausrüstungsteile (z. B. Buggy + Kindersitz) fliegen kostenlos im Frachtraum. Kindersitze nur vorwärtsgerichtet, max. 43 cm breit. Infos |
Wichtig zu beachten: Ryanair erlaubt zwei kostenlose Ausrüstungsteile pro Kind – Buggy, Kindersitz, Sitzerhöhung oder Reisebett –, die am Check-in oder Gate getaggt werden; den Buggy dürft Ihr bis zur Flugzeugtreppe nutzen, was besonders an großen Flughäfen richtig praktisch sein kann. Ehrlicher Hinweis aus unserer Erfahrung: Bei Ryanair kommen für Schoßkinder trotzdem eine Infant-Gebühr und ggf. Kosten für die Sitzplatzwahl obendrauf – die Wickeltasche ist zwar frei, ein normales Kabinengepäck fürs Baby aber nicht vorgesehen.
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Tipps & Tricks für die Zeit an Board – Druckausgleich, Unterhaltungsprogramm & Co.
Druckausgleich für kleine Ohren
Babys können den Druckausgleich nicht selbst steuern – beim Landeanflug tut das oft weh. Unser bewährter Trick: die Stillmahlzeit oder das Fläschchen bewusst auf den Sinkflug legen, denn Schlucken sorgt für den Druckausgleich. Bei Kleinkindern helfen Schnuller oder etwas zum Kauen. Das dürfen auch schon mal Gummibärchen sein. Bei leichtem Schnupfen könnt Ihr mit Nasentropfen nachhelfen – am besten eine halbe Stunde vor Abflug und eine halbe Stunde vor der Landung.
Ein ehrlicher Rat aus eigener Erfahrung: Babys mit heftiger Erkältung gehören nicht ins Flugzeug. Und weil kleine Menschen schnell mal krank werden, würden wir immer eine Reiserücktrittsversicherung abschließen.
Das Unterhaltungsprogramm nicht vergessen
Vorbereitung für den Flug mit Baby und Kleinkind ist die halbe Miete. Bei kleinen Flug-Babys reicht manchmal schon, was gerade faszinierend ist: die raschelnde Knisterfolie oder die Lieblingsrassel. Alles einpacken, was beschäftigt oder auch mal eine Überraschung bereithalten. Als Notfallpaket darf auch das Tablet oder Smartphone ran. Bei den großen Airlines wie Lufthansa und Condor gibt es außerdem ein Bordprogramm für die Kleinsten, und die Crew verteilt oft sogar Mal- und Spielsachen.
Und der wichtigste Tipp: cool bleiben
Trotz der besten Vorbereitung kann es natürlich an Bord passieren, dass das Baby auf dem Flug richtig sauer wird – gerade, wenn die Ohren zwicken. Und im Flugzeug kann man nicht mal eben flüchten wie auf dem Spielplatz.
„Wenn das Baby schreit, ist die einzige Lösung: cool bleiben und die bösen Blicke ignorieren. Babys und Kinder sind Teil unserer Gesellschaft – da müssen die anderen durch. Die Kleinen haben es immerhin gleich wieder vergessen.“
— Sonja Alefi, Gründerin der Little Travel Society
Und dass sich das alles lohnt, wissen wir aus eigener Erfahrung: Auf einem langen Flug nach Indonesien bekam das Baby von Little Travel Gründerin Sonja Fieber, weil ein Backenzahn im Anmarsch war, und schrie fast die ganze Strecke. Getröstet haben am Ende die herzallerliebsten Flugbegleiterinnen von Singapore Airlines, die das jammernde Kind einfach mal übernahmen und damit durch die Kabine spazierten. Vor Ort war das Drama schnell vergessen – und der Urlaub wurde einer der schönsten überhaupt. Also: Traut Euch!
Keine Angst mehr vorm Fliegen mit Baby und Kleinkind? Dann schaut Euch doch mal in der handverlesenen Sammlung an familienfreundlichen Unterkünften um, wo es jetzt für Euch hingehen könnte.
Übrigens: Solltet Ihr selbst noch Tipps für das Fliegen mit Baby haben, verratet sie uns gerne in den Kommentaren – oder kommt in unseren exklusiven Mitgliederbereich, wo noch mehr echte Reisemama-Tipps auf Euch warten!
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Mini-FAQ: Häufige Fragen zum Fliegen mit Baby
Ab wann darf mein Baby fliegen?
Bei den meisten Airlines ab ein bis zwei Wochen, unter 48 Stunden nur mit ärztlichem Attest. Kinderärzte empfehlen den ersten Flug ab der vierten bis sechsten Lebenswoche. Praktisch wird es meist ab drei Monaten leichter.
Braucht mein Baby einen eigenen Reisepass?
Ja. Seit 2012 braucht jedes Kind ein eigenes Ausweisdokument. Seit Ende 2023 werden nur noch reguläre Reisepässe mit Chip ausgestellt (37,50 Euro, sechs Jahre gültig); gültige Kinderreisepässe dürfen noch bis Ende 2026 genutzt werden.
Darf ich Babynahrung im Handgepäck mitnehmen?
Ja, und zwar ohne die üblichen Flüssigkeitsbeschränkungen. Brei, Milch und Fläschchen dürfen auch über 100 Milliliter fassen und müssen nicht in den 1-Liter-Beutel. An der Sicherheitskontrolle separat vorzeigen.

Die Autorin Sonja im Portugal-Urlaub mit ihren drei Töchtern – im Gegensatz zum Reiseziel war die Flugreise mit Baby völlig unspektakulär (Foto: Sonja Alefi)
Dies ist ein Blogpost von Sonja Alefi, der Gründerin der Little Travel Society. Sie hat mit ihren drei Töchtern schon die eine oder andere Flugreise überstanden. Die meisten waren ganz ereignislos, manche etwas aufregender. Gelohnt haben sie sich alle! Übrigens, dieser Guide beruht auf persönlichen Erfahrungen und aktuellen Recherchen. Nur der Abschnitt zum Reisebuggy wurde in Kooperation mit Bugaboo geschrieben– dieser Teil gilt daher als Werbung. Aber Ihr wisst ja: Wir empfehlen Euch nur, was wir selbst lieben!
Aktualisiert von Janina Heckmann im Juli 2026.
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[…] Ab 3 Monaten wird sowieso alles einfacher. Viele Babies schreien dann weniger und sind einfacher zu beruhigen. Also ein optimales Alter für den ersten Flug Vollständige Antwort anzeigen […]
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Für Streichelkatzen und Bergblick, salzige Küsse und Sand zwischen den Zehen, bitte hier lang...
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habt ihr noch mehr apps oder games welche man runterladen kann für 2 jährige jungs?
danke
Grosses Thema auch gerade bei uns. Toller Artikel<3
vielen Dank!
Mich würde Eure Erfahrung interessieren zum Thema Kinderwagen oder Autositz im Frachtraum mitnehmen. Nehmen die meisten Fluggesellschaften das zusätzlich zum Gepäck kostenlos mit? Muss man dafür Übergepäck buchen? Was könnt Ihr mir dazu sagen?
Und…. Habt Ihr Tipps an Kleinigkeiten die man mit ins Handgepäck nehmen kann für eine 5 Monate alte junge Lady?
Lieben Dank! ☺️
Liebe Jasmin, das ist leider nicht so pauschal zu beantworten, weil jede Fluglinie das anders handhabt. Hast Du aber auch unseren zweiten Artikel gesehen? Diesen hier: https://littletravelsociety.de/fliegen-mit-kindern-tipps/ Da findest Du einige Hinweise dazu, wie ein paar Fluglinien das mit dem Kinderwagen handhaben (die meisten nehmen ihn kostenlos mit und bringen ihn Euch auch wieder zum Ausgang) und Du findest auch ein paar Tipps dazu, was für die Minis ins Handgepäck sollte. Am besten ist jedoch auf jeden Fall, dass Du Dich vorher bei Eurer Fluglinie erkundigst. Denn manchmal ändern sich auch die Regelungen. Viele Spaß bei Eurer ersten gemeinsamen Flugreise! Liebe Grüße Sonja