Malta mit Kindern – Unsere besten Tipps
Einmal Inselglück im Mini-Format, bitte: Hallo Malta! Eine kurze Anreise, über 300 Sonnentage im Jahr, kristallklare Buchten und der charmante mediterran-britische Kulturmix machen Malta zum entspannten Ganzjahres-Familienziel. In diesem Blogpost zeigen wir Euch die schönsten Strände, die City- und Ausflugs-Highlights und die besten Unterkunftstipps. Ejja mmorru – los geht´s!
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„Laut Condé Nast Traveller gehören Malta und Gozo zu den Top 10 der angesagtesten Inseln 2026!“ Das wundert uns gar nicht! Denn das kleine Insel-Archipel südlich von Sizilien ist nicht nur ein aktuelles Trendziel, sondern vor allem ein echtes Allroundtalent für Euren nächsten Familienurlaub. Hier könnt Ihr in türkisblauen Buchten planschen und schnorcheln, zwischen honigfarbenen Altstädten, prächtigen Festungen und jahrtausendealten Tempeln auf historische Spurensuche gehen – und zwischendurch Filmkulissen entdecken, die Ihr garantiert wiedererkennt.
Weil Little Travel Society Autorin Susanne zwar schon selbst auf Malta unterwegs war, allerdings noch ohne Kids, hat sie sich die wohl beste Unterstützung an Bord geholt: Martin Frendo, Director Germany von Visit Malta, und seine Kollegin Nicole Staaf, die sich seit 15 Jahren dort um das Marketing kümmert, haben uns jede Menge persönlicher Tipps gegeben. Dieser Blogpost wurde gesponsert und ist daher als Werbung gekennzeichnet. Aber wie immer gilt: Wir empfehlen nur das, was wir lieben – und Malta hat uns als Familienziel wirklich positiv überrascht.
Auf mit Eurer Familie nach Malta und Gozo! Im Folgenden verraten wir Euch, welche Regionen und Highlights Ihr mit Kindern nicht verpassen dürft, wie Ihr vor Ort am cleversten herumkommt, welche Ausflüge für kleine (und große) Entdecker funktionieren und was hier besonders gut schmeckt. Ihr erfahrt außerdem, dass die Inseln vom Toddler- bis zum Teenie-Alter spannend und keineswegs nur ein Sommerziel sind.
Inhaltsverzeichnis Malta mit Kindern
In Kürze: Was erwartet Familien auf Malta?
- Kurze Anreise: Direktflüge ab Deutschland in unter 3 Stunden
- Drei Inseln, viele Erlebnisse: Malta, Gozo (ruhiger, ländlicher) und Comino (Blaue Lagune)
- Sonne fast das ganze Jahr: typisches Mittelmeerklima, über 300 Sonnentage – auch als Pause vom Winter und als Ziel für die Oster-, Pfingst- und Herbstferien spannend
- Baden & Buchten statt XXL-Strände: kleine, überschaubare Strände und kristallklares, türkises Wasser, dazu Grotten & Felsbuchten für größere Kids
- Geschichte zum Anfassen: UNESCO-Highlights wie Valletta, Megalithtempel & das Hypogäum – „lebendiges Geschichtsbuch mit Meerblick“
- Film-Feeling: Drehorte von Popeye, Game of Thrones & Co.
- Familienfreundlich unterwegs: gute Mischung aus Bus, Taxi/Uber/Bolt und optional Mietwagen (Linksverkehr!)
- Für jedes Alter passend: Malta funktioniert vom Baby bis zum Teenager – flache Sandbuchten & kurze Wege für die Kleinen, Action- und instagramable Spots (Grotten, Felsbuchten, Wassersport) für Teens, plus die Option Englischlernen vor Ort
- Unterkünfte für jeden Stil: von Boutiquehotels bis Resorts mit Pool – plus Farmhouses auf Gozo als entspanntes Urlaubszuhause
Wer’s genauer wissen will, liest jetzt aufmerksam weiter!
Malta mit Kindern: Was solltet Ihr über die Insel wissen?
Lasst uns mit den Basics anfangen: Die Republik Malta ist ein kleiner Inselstaat im zentralen Mittelmeer, gelegen zwischen Sizilien und Tunesien. Zum maltesischen Archipel gehören die drei bewohnten Inseln Malta, Gozo und das winzige Comino sowie ein paar unbewohnte Mini-Inseln. Mit einer Gesamtfläche von rund 316 Quadratkilometern ist es ungefähr so groß wie Bremen.
Auf Malta leben rund 520.000 Menschen (damit gehört es zu den Staaten mit der höchsten Bevölkerungsdichte weltweit!), ein großer Teil davon in und um die Hauptstadtregion Valletta. Auf der nordwestlich gelegenen kleinen Schwesterninsel Gozo geht es dagegen mit gut 40.000 Einwohnern deutlich ruhiger und grüner zu. Malta ist das kleinste EU-Mitglied und gezahlt wird hier mit dem Euro. Ebenfalls angenehm: Englisch ist neben Maltesisch Amtssprache, Ihr kommt hier also sehr unkompliziert zurecht.

Kein Wunder, dass Malta im Trend liegt! Wer würde hier nicht sofort ins Wasser hüpfen wollen? (Foto: Visit Malta)

Malta hat nicht nur traumschöne Natur zu bieten… (Foto: Visit Malta)

… sondern auch wunderhübsche Altstadtgassen, die zum Bummeln einladen… (Foto: Visit Malta)

… und jede Menge spannende Wassersportmöglichkeiten. (Foto: Visit Malta)
Was macht die Geschichte von Malta so spannend?
Was Malta ausmacht, ist die Kombination aus Mittelmeer-Flair und großer Geschichte auf kleinem Raum: Auf den Inseln trefft Ihr auf über 7.000 Jahre Kultur, von prähistorischen Tempelanlagen bis zu barocken Festungsstädten. Besonders eindrucksvoll sind die drei UNESCO-Welterbestätten: die vom Malteserorden ab 1566 ausgebaute Hauptstadt Valletta, das Hal-Saflieni-Hypogäum (eine von 4000 bis 2500 v.Chr. genutzte, unterirdische Begräbnisstätte) sowie mehrere prähistorische Megalithtempel.
Geprägt wurde Malta im Lauf der Jahrhunderte von vielen Mächten des Mittelmeerraums – von Phöniziern und Römern über arabische Herrschaft bis zum Malteserorden; später folgten Napoleon und die britische Kolonialzeit, bevor Malta 1964 unabhängig wurde. Im Urlaub auf Malta fühlt Ihr Euch also wie in einem lebendigen Geschichtsbuch – und das mit Meerblick und einem spannenden mediterran-britischen Kulturmix!

Die Inselhauptstadt Valletta ist nur eines von gleich drei UNESCO-Weltkulturerbestätten auf Malta. (Foto: Visit Malta)
Warum ist Malta so eine beliebte Filmkulisse?
Malta ist schon seit Jahrzehnten ein gefragter Drehort im Mittelmeerraum – nicht umsonst wird die Inselgruppe auch als „Mini-Hollywood“ bezeichnet. Die Kombination aus rund 300 Sonnentagen, einer gut ausgebauten Film-Infrastruktur und Kulissen, die wie gemacht sind fürs Kino, ist ziemlich unschlagbar: unberührte Küsten, honigfarbener Kalkstein, Festungen, Paläste und enge Gassen, die je nach Licht plötzlich nach Mittelalter, Abenteuerfilm oder Großstadt-Action aussehen. Wow!
Das bekannteste Beispiel ist das originale Set des Films Popeye aus dem Jahr 1980, das heute ein kleiner Vergnügungspark ist und zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Insel zählt. Auf Malta wurden z.B. auch Filme wie Troja oder Gladiator gedreht, Serienfans erkennen außerdem Drehorte aus Game of Thrones wieder, wie das Stadttor von Mdina aka „King’s Landing Gate“. Im modernen Blockbuster Jurassic World: Ein neues Zeitalter von 2022 taucht Valletta als spektakuläre Kulisse auf – inklusive Dinosaurier-Action zwischen historischen Fassaden. Einen guten Überblick über alle Drehorte auf Malta und Gozo findet Ihr hier.

Alle Games of Thrones-Fan erkennen hier sofort King’s Landing Gate wieder. (Foto: Visit Malta)
Was essen Familien im Malta-Urlaub am liebsten?
Maltas Küche ist ein unkomplizierter und familienfreundlicher Mix aus mediterranen, britischen und orientalischen Einflüssen: Neben viel frischem Gemüse landen hier fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte auf dem Teller. Überall duftet es nach Kräutern, Knoblauch und Kapern, die sogar wild an alten Mauern wachsen. Gewürzt wird mit Meersalz von Gozo, das in 160 Jahre (!) alten Salzpfannen noch traditionell geerntet wird.
Wenn Ihr eine maltesische Spezialität probieren wollt, bestellt Aljotta: eine aromatische Fischsuppe mit Tomaten, Reis und ordentlich Knoblauch. Als Snack für unterwegs empfiehlt Nicole Euch Pastizzi – kleine Blätterteigtaschen gefüllt mit Ricotta oder Erbsenpüree. Auch Ftira solltet Ihr kosten, das maltesische Fladenbrot, traditionell mit Kartoffelscheiben und dem würzigen Gbejna-Käse belegt, aber auch mit Thunfisch, Oliven, Kapern oder maltesischer Wurst. Etwas typisch Maltesisches fürs süße Finale ist Helwa tat-Tork, eine süße Sesam-Zucker-Mandel-Paste.
Für die besten familienfreundlichen Restaurants auf Malta hat Nicole uns den Tipp gegeben, einfach hier zu schauen – dort findet Ihr die Restaurants, die bei einer Umfrage im September 2025 unter Tausenden von Lesern am kinderfreundlichsten bewertet und ausgezeichnet wurden.

Auf Malta könnt Ihr fangfrischen Fisch genießen, wie hier im Hafen von Marsaxlokk. (Foto: Visit Malta)

Der beliebte Snack Pastizzi wird bestimmt auch Euren Kids schmecken. (Foto: Visit Malta)

Auf Gozo wird Meersalz in bis zu 160 Jahren alten Salzpfannen gewonnen. (Foto: Visit Malta)
Für welches Alter ist ein Urlaub auf Malta am besten geeignet?
Malta ist als Familienziel so unkompliziert, weil hier vieles einfach „leicht“ ist: kurze Anreise, kurze Wege vor Ort, die englische Sprache und eine sehr gute Infrastruktur – von öffentlichen Verkehrsmitteln über Restaurants bis zur medizinischen Versorgung. Und vor allem sind die Malteser einfach super kinderfreundlich!
Das Schöne ist: Urlaub mit Kindern auf Malta funktioniert vom Baby bis zum Teenager – nur die Schwerpunkte verschieben sich ein bisschen. Mit Babys und Kleinkindern punktet die Insel durch kurze Strecken, viele sonnige Tage auch außerhalb des Sommers und familienfreundliche Sandbuchten wie die Mellieħa Bay mit flachem Einstieg. Kita- und Grundschulkinder lieben den Mix aus Strand, Bootsausflügen, Popeye Village, Aquarium & Science Center – und Ihr könnt nebenbei entspannt Valletta oder Mdina erkunden. Für Eure Teenies wird Malta zum Rundum-Paket aus Action und „Instagram-moments“: Von Schnorcheln und Tauchen, SUP und Kajak, Felsbuchten und Grotten über die „Filmkulissen“-Momente in Valletta und Mdina bis hin zum Englischkurs mit Gleichaltrigen ist hier alles geboten.

Wetten, Malta wird auch Eure Teenies beeindrucken? (Foto: Visit Malta)
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Beste Reisezeit & Anreise für den Familienurlaub auf Malta
Vielleicht habt Ihr jetzt schon richtig Lust auf einen Urlaub auf Malta bekommen. Aber eine große Frage ist noch zu klären: Wann ist denn die beste Zeit dafür? Lest mal schnell weiter…
Wann ist die beste Reisezeit für Malta?
Das maltesische Klima: sonnig & angenehm mild
Malta, Gozo und Comino sind echte Sonnenverwöhner – mit über 300 Sonnentagen im Jahr. Das Klima ist typisch mediterran: im Sommer heiß, trocken und sehr sonnig, im Winter meist mild genug, um draußen zu sitzen. Die Wassertemperaturen halten sich oft erstaunlich lange, und die Badesaison zieht sich in der Regel von Mai bis Ende Oktober.
- Sommer: heiß & trocken (bis zu 34 Grad im Juli & August), oft mit kühlender Meeresbrise
- Winter: mild (im Schnitt um 15 Grad), aber mit Wind kann es frisch werden
- Frühling/Herbst: besonders angenehm – manchmal weht der Scirocco und bringt kurzfristig sehr warme Luft
- Regen: insgesamt wenig, vor allem im Sommer regnet es kaum
- Beste Reisezeit & Hochsaison: Von Mai bis Oktober, von Juni bis August kann es sehr heiß und voll werden
Warum sich Malta in der Nebensaison und im Winter besonders lohnt
Der Frühling ist perfekt, wenn Ihr Malta aktiv erleben wollt: Die Inseln sind grün, die Temperaturen angenehm, und Ihr könnt Strandtage mit kleinen Wanderungen kombinieren. Nach dem trubeligen Sommer wird es im Herbst wieder ruhiger – aber die Sonne bleibt und das Meer ist noch warm, ideal für die Herbstferien!
Für alle Eltern, die noch keine schulpflichtigen Kinder haben, ist Malta auch ein toller Tipp für die Zeit zwischen November und März: Hier könnt Ihr Sonne tanken, wenn es bei uns grau und nass ist – ohne dass Ihr dafür um die halbe Welt fliegen müsst. Die Sonne scheint immer noch fünf bis sechs Stunden am Tag und es ist oft warm genug, um im T-Shirt draußen Mittag zu essen oder an der Promenade zu spazieren.
Im Winter ist auf Malta übrigens auch richtig was los – von weihnachtlich geschmückten Straßen über Silvester in Valletta bis zu kunterbunten Faschingsparaden. Nicoles Tipp für Eure Minis in der Vorweihnachtszeit ist das Fairyland Malta, ein festliches Weihnachtsdorf mitten in Valletta, inklusive Riesenrad, Eislaufbahn, dem interaktiven Chaos Lab und natürlich dem Besuch von Santa höchstpersönlich;).

Auch im Winter könnt Ihr auf Malta tagsüber meist draußen sitzen, wie hier in einer der vielen Gassen Vallettas. (Foto: Visit Malta, Oliver Wong)

Zu Weihnachten ist ganz Valletta festlich beleuchtet und im Fairyland Malta kommt sogar der Weihnachtsmann vorbei. (Foto: Visit Malta)
Wie kommt Ihr nach Malta – und wie kommt Ihr vor Ort mit Kindern am besten herum?
In Kürze: Malta gelingt mit Kindern ganz entspannt: Die Insel erreicht Ihr von Deutschland aus in unter drei Stunden per Direktflug. Vor Ort seid Ihr mit einer smarten Mischung aus Bus und Taxi/Uber flexibel – und nehmt Euch für ein bis zwei volle Sightseeing-Tage optional einen Mietwagen dazu.
Und hier die Details: Die Anreise nach Malta ist genauso unkompliziert wie verlockend: Von Deutschland aus fliegt Ihr in weniger als drei Stunden auf die Insel. Neben der nationalen Airline KM Malta Airlines gibt es je nach Saison weitere Direktverbindungen, ab den großen deutschen Flughäfen teils täglich, sonst mehrmals pro Woche. Praktisch zu wissen: Im März und Oktober wird zwischen Sommer- und Winterflugplan gewechselt, den genauen Flugplan findet Ihr hier. Vom Malta International Airport, nur rund zehn Kilometer von Valletta entfernt, kommt Ihr dann schnell und entspannt per Taxi, (Hotel-)Shuttle, Bus oder mit dem Mietwagen zu Eurer Ferienunterkunft.
Malta könnt Ihr übrigens auch per Schiff ansteuern: Es gibt eine flotte Fährverbindung nach Sizilien (Fahrzeit ca. 2 Stunden). Und wenn Ihr Lust auf Inselhopping habt, könnt Ihr von Malta aus sogar einen Tagesausflug Richtung Ätna oder Taormina machen.
Vor Ort seid Ihr mit einem Mietwagen am flexibelsten, gerade wenn Ihr auch abgelegenere Buchten oder kleinere Orte ansteuern wollt. Aber Achtung: Auf Malta herrscht Linksverkehr – und in beliebten Spots kann die Parkplatzsuche vor allem im Sommer sportlich werden. Das Busnetz ist eine gute Alternative: Es ist gut ausgebaut und bringt Euch kostengünstig zu den größeren Orten und vielen Sehenswürdigkeiten. Hier findet Ihr alle Infos dazu.
Auch Taxis und Anbieter wie Uber und Bolt sind auf der Insel weit verbreitet. Nicoles Tipp ist ein Mix aus Fortbewegungsmitteln: „Bus in den zentralen Regionen, Taxi oder Uber für spontane Abstecher. Und wenn Ihr wisst, dass Ihr Euch in ein oder zwei Tagen viel anschauen wollt, nehmt Ihr dafür zusätzlich einen Mietwagen.“
Wenn Ihr Euch für eine Unterkunft auf der kleineren Nachbarinsel Gozo entschieden habt, dann bringt Euch (und Euer Mietauto) die Gozo-Channel-Fähre ganzjährig von Ċirkewwa (ganz im Norden Maltas) nach Mġarr Harbour auf Gozo. Die Überfahrt dauert etwa 25 Minuten, es werden täglich Verbindungen rund um die Uhr angeboten (hier findet Ihr den aktuellen Fahrplan). Für einen Tagesausflug ohne Auto nach Gozo könnt Ihr auch die Fast Ferry ab Valletta nutzen (Dauer 45 Minuten).
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Was kann man mit Kindern auf Malta unternehmen?
Auf Malta gibt es viel zu entdecken! Wir stellen Euch hier die schönsten Strände, Orte und Freizeitaktivitäten mit Kindern vor. Auf geht´s!
Welche Strände sind mit Kindern auf Malta am schönsten?
In Kürze: Malta punktet bei Familien nicht mit endlosen Stränden, sondern mit überschaubaren Buchten und glasklarem, sauberem Wasser: Während Minis im flach abfallenden Meer planschen und Sandburgen bauen, finden größere Kids Action in Felsbuchten, Grotten und beim Schnorcheln, SUPen oder Tauchen. Unsere Top-Strände für Familien: Mellieħa Bay, Golden Bay und die ruhige Gnejna Bay.
Und jetzt ausführlich: Malta ist kein klassisches Ziel für einen zweiwöchigen „Nur-Strandurlaub“. Genau das ist für Familien aber oft ein Vorteil: An den überschaubaren Stränden (der längste misst nur rund zwei Kilometer) und geschützten Buchten behaltet Ihr Eure Minis bestens im Blick. Für die ist das hier sowieso ein kleines Paradies: erst Sandburgen-Baustelle im feinen Sand, dann Wettrennen ins flache, kristallklare Wasser. Und wer entdeckt beim Schnorcheln den ersten Fisch?
Mit größeren Kids und Teenagern wird Baden auf Malta dann richtig vielseitig: Statt endloser Sandflächen gibt’s felsige Buchten, Grotten und fjordähnliche Badespots, wo Ihr besonders gut schnorcheln oder – für Mutige – einen Sprung ins türkisblaue Wasser wagen könnt. Auch mit dem SUP, dem Kajak oder bei einem Tauchgang lässt sich das Mittelmeer rund um die Inseln bestens erkunden.
Zwei weitere gute Gründe für Euren Family-Badespaß auf Malta: Dank der warmen Temperaturen könnt Ihr von Anfang Mai bis Ende Oktober im Meer schwimmen. Und das Wasser rund um die kleine Inselgruppe gehört zu den Top 10 der saubersten Badegewässer Europas!
Hier kommen die Top 3-Familienstrände auf Malta – empfohlen von unserer Malta-Expertin Nicole, weil sie „sandig und gut zugänglich sind und es dort Wassersport & Verleihmöglichkeiten gibt, wenn die Kids mehr Action wollen“.
- Mellieha Bay im Norden: Wenn Ihr mit kleinen Kindern unterwegs seid, ist Maltas größter Sandstrand ein Volltreffer: feiner Sand, sehr leichter Einstieg und gefühlt „endlos“ flaches Wasser – ideal für Minis, die am liebsten stundenlang am Ufer spielen. Ihr könnt hier Sonnenschirme und Liegestühle mieten und Euch in den vielen Cafés und Restaurants rundum versorgen. Für ein wenig Sightseeing liegen das Għadira Naturreservat und der fotogene Red Tower ums Eck.
- Golden Bay im Norden: Einer der beliebtesten Sandstrände der Insel. Ihr habt hier gute Infrastruktur (Cafés, Restaurants, Wassersport) und gleichzeitig eine Kulisse, die sich nach Urlaub anfühlt: breiter Sand, schönes Licht, viel Platz zum Buddeln.
- Gnejna Bay im Westen: Die hübsche Bucht an der Westküste ist ein ruhiger Lieblingsstrand mit orangefarbenem Sand, markanten Lehmhängen und kristallklarem, meist ruhigem Wasser – perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln.

Der beliebte Sandstrand Golden Bay im Norden von Malta (Foto: Visit Malta)

Ruhig und geschützt liegt Gnejna Bay im Westen der Insel. (Foto: Visit Malta)
Weitere schöne Strände und Badeplätze auf Malta & Gozo:
- Paradise Bay (an der Nordspitze): kleine Traumbucht nahe der Gozo-Fähre, mit Blick auf Comino & Gozo,
- Ghajn Tuffieha Bay (im Norden): eine Bucht mit rot schimmerndem Sand direkt neben der Golden Bay, aber aufgrund des Zugangs über eine steile Treppe mit mehr als 100 Stufen viel weniger besucht,
- Anchor Bay (im Norden): Felsstrand, der als Filmkulisse von „Popeye“ berühmt wurde, gut mit einem Besuch des Popeye Village zu verbinden,
- St. Peter’s Pool (im Süden): spektakulärer und viel besuchter Fels-Spot, von dem aus man ins türkisfarbene Wasser springen kann (es gibt aber auch Treppen ins Wasser). Erreichbar per Wanderung, Taxi oder Boot, kaum Schatten und keine Liegen, daher nur mit größeren Kindern bzw. Teenies zu empfehlen,
- Ramla l-Hamra/Ramla Bay (Gozo): ikonischer roter Sand, naturbelassene Umgebung, wunderbar für einen Gozo-Tag.

Abendstimmung an der Ghajn Tuffieha Bay (Foto: Visit Malta)

Auf Gozo findet Ihr den bildschönen Ramla I-Hamra Strand. (Foto: Visit Malta)

Mit älteren Kids könnt Ihr richtig coole Badespots erkunden, wie die Meeresschlucht Wied il-Ghasri auf Gozo. (Foto: Visit Malta)
Warum ist Tauchen so beliebt auf Malta?
Malta, Gozo und Comino zählen übrigens auch zu den Top-Tauchrevieren im Mittelmeer: Dank kurzer Wege erreicht Ihr die Einstiegsstellen schnell. Und weil es auf der ganzen Insel keine Flüsse gibt, ist das Wasser oft glasklar – mit Sichtweiten von bis zu 40 Metern. An um die 100 Tauchstellen erwartet Euch eine spannende Mischung aus Grotten, Höhlen, Riffen und spektakulären Wracks in unterschiedlichen Tiefen sowie der erste archäologische Tiefseepark der Welt. Auch für Anfänger und Kinder gibt es Kurse, teils auch deutschsprachig. Hier findet Ihr mehr Infos dazu.
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Welche Städte und Orte lohnen sich im Malta-Urlaub mit Kindern?
Im Überblick: Für Familien ist Malta auch abseits der Strände spannend: Valletta begeistert als kompakte UNESCO-Hauptstadt mit engen Gassen, bunten Balkonen und Meerblick, ein Highlight ist die Bootsfahrt mit der Dgħajsa über den Grand Harbour zu den Three Cities. Dazu kommen die stille Altstadt Mdina, das bunte Fischerörtchen Marsaxlokk und Victoria auf Gozo mit Zitadellen-Ausblick – perfekt für kleine Entdecker.
Jetzt alle Details: Nicht verpassen auf Malta dürft Ihr die Insel-Hauptstadt Valletta: Ab 1566 von den Malteserrittern als Festung auf einem Felsen oberhalb des „Grand Harbours“ erbaut, ist sie nicht nur eine der kleinsten, sondern auch eine der außergewöhnlichsten Hauptstädte der EU. 1980 wurde Valletta als Gesamtensemble zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und war 2018 Europäische Kulturhauptstadt.
Ein Muss ist ein Bummel durch die vielen kleinen, teils steilen Gassen (Babys im Tragetuch mitnehmen, mit einem Buggy wird´s schwierig!) mit den honigfarbenen Fassaden und den typischen bunten Holzbalkonen und -türen. Mittendrin findet Ihr Cafés, kleine Shops und immer wieder fantastische Ausblicke aufs Meer. Ein spannender Ausflug von Valletta aus ist eine Fahrt mit einer Dgħajsa (traditionelles Holzboot) über den Grand Harbour hinüber zu den Three Cities, Senglea, Cospicua und Vittoriosa. Alternativ klappt das auch per Taxiboot oder als Hafenrundfahrt.

Von Valletta aus habt Ihr Wow-Ausblicke aufs tiefblaue Mittelmeer. (Foto: Visit Malta)
Weitere hübsche Städtchen, die einen Besuch wert sind:
- Die ehemalige Hauptstadt Mdina im Westen der Insel: eine von Stadtmauern umschlossene, fast stille Altstadt mit verwinkelten Gassen und historischen Gebäuden – besonders abends, wenn alles stimmungsvoll beleuchtet ist. Haltet hier unbedingt die Augen offen für die kunstvoll bemalten Türen und individuellen Türknäufe: Weil viele Häuser aus ähnlichem Sandstein gebaut sind, zeigen die Malteser damit Kreativität und geben jedem Haus seine eigene „Unterschrift“.
- Marsaxlokk im Süden: ein kleiner Fischerort, wo Ihr die typisch maltesischen bunten Boote (Luzzu) bewundern und sonntags den Markt besuchen könnt.
- Victoria auf Gozo: Schon die Überfahrt mit der Fähre auf die Nachbarinsel Gozo ist sicherlich spannend für Eure Kids. Von der Zitadelle der Stadt habt Ihr dann einen schönen Rundumblick über die Insel.

Nicht verpassen solltet Ihr einen Besuch der ehemaligen Inselhauptstadt Mdina. (Foto: Visit Malta)

Durch die stillen Straßen der Altstadt könnt Ihr auch gut mit dem Buggy schlendern. (Foto: Visit Malta)

Im Hafen von Marsaxlokk schaukeln die buten Luzzu – die typisch maltesischen Boote. (Foto: Visit Malta)
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Welche Ausflugsziele und Freizeitaktivitäten gibt es auf Malta mit Kindern?
Neben Strand und Kultur hat Malta noch einiges mehr zu bieten. Hier findet Ihr unsere Tipps für Ausflüge und Aktivitäten, die Klein und Groß Spaß machen:
- Ausflug mit dem Boot zur Blauen Lagune bei Comino: Ein Bootsausflug zur Blauen Lagune gehört zu den Malta-Must-dos! Im Kanal zwischen Comino und Cominotto leuchtet das Wasser in absurd schönen Türkis- und Blautönen – perfekt zum Schwimmen, Schnorcheln und Staunen. Von Malta oder Gozo aus erreicht Ihr die Lagune per Bootstour oder privatem Schnellboot, oft inklusive kurzer Stopps an Höhlen und Badeplätzen. Vor Ort gibt´s am kleinen Sandstrand nur sehr wenig Platz, der im Sommer schnell vergeben ist, dann lohnt sich ein Platz auf den Felsen (wasserfeste Schuhe einpacken!). Wichtig für Eure Planung: Seit 1. Mai 2025 ist für alle, die bei der Blauen Lagune an Land gehen möchten, eine kostenlose Online-Voranmeldung nötig.
- Wandern mit Kindern auf Malta: Auf Malta lässt es sich vor allem im Frühling und im Herbst auch schön wandern, von den Küstenwegen aus habt Ihr traumschöne Ausblicke. Nehmt gute Schuhe mit und passt an den steilen Klippen gut auf die Minis auf. Wanderungen, die mit Kids gut machbar sind:
- Madliena Tower Loop: einfacher, ca. 2,3 Kilometer langer Rundweg rund um den historischen Wachturm
- Von der Xemxija Bay zur Mistra Bay: einfacher, ca. 5 Kilometer langer Küstenweg mit tollen Aussichten
- Natur & Ramla Valley Circular Walk auf Gozo: schöne Rundwanderung durch das Marsalforn-Tal vorbei an Windmühle & Tempeln zum roten Sandstrand der Ramla Bay (Badesachen einpacken!)
- Englisch-Sprachkurse: Als ehemalige britische Kolonie ist Malta ein beliebtes Ziel, um Englisch zu lernen (das Wetter ist hier sicherlich besser als in England;). Vor allem für Eure Teens ist das eine super Möglichkeit, aber auch für jüngere Schüler gibt es schon Angebote. Eine Übersicht der lizenzierten English Language Teaching (ELT)-Schulen findet Ihr hier.
- Popeye Village: Das Original-Filmset aus dem Jahr 1980 – ein ganzes Fischerdorf in der Anchor Bay im Norden von Malta – ist heute eine vergnügliche Mischung aus Freilichtmuseum und Freizeitpark.
- Wenn Euch mal nach einer Indoor-Aktivität zumute ist, besucht das spannende Esplora Interactive Science Center samt großem Planetarium oder das Malta National Aquarium.
- Spiel & Spaß für Kids bieten der Playmobil Fun Park und der größte Wasserpark der Insel, der Splash & Fun Water Park
- Schöne Spielplätze und Möglichkeiten zum Austoben und für ein Picknick im Grünen findet Ihr im Sant Antnin Family Park, dem BOV Adventure Park, im San Klement Park und im Kennedy Grove Park.
- Mal was ganz anderes, aber sicher ein Riesen-Hit für Eure Lütten: Im Gootopia dürfen sie ihren eigenen Schleim kreieren und zum Spielen mitnehmen.

Die Blaue Lagune bei Comino müsst Ihr gesehen haben! (Foto: Visit Malta)

Dank der meist ebenen Küstenpfade könnt Ihr auch mit den Minis schon gut auf Malta wandern. (Foto: Visit Malta)

Das Popeye Village ist ein Riesenspaß für die Kleinen. (Foto: Visit Malta)
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Wo wohnen Familien auf Malta am besten – im Hotel oder im Ferienhaus?
Last but not least, möchten wir Euch natürlich auch noch etwas zum Thema Unterkünfte auf Malta erzählen: In Valletta findet Ihr vorwiegend kleinere Boutique-Hotels in historischen Häusern, während die nahe gelegenen Orte Sliema, Gżira und St. Julian’s sowie Urlaubsorte wie St. Paul’s Bay oder Mellieħa im Norden viele größere Hotels und Resorts bieten. Mit Pool und teilweise Kidsclub sind die Minis hier bestens versorgt, zudem habt Ihr viele Restaurants und gute Busanbindungen ums Eck. Allerdings wird es hier – gerade im Sommer – auch entsprechend voll und trubelig.
Wenn Ihr es lieber ruhiger und individueller möchtet, sind die sogenannten Farmhäuser eine tolle Option: liebevoll renovierte, oft jahrhundertealte Natursteinhäuser mit charmant-rustikalem Ambiente. Viele Farmhäuser sind modern ausgestattet, haben gut eingerichtete Küchen, mehrere Schlaf- und Badezimmer und oft sogar einen Pool. Besonders auf der eher ländlich geprägten Insel Gozo ist die Auswahl groß, eine Übersicht findet Ihr hier.

Auf Malta findet Ihr moderne Ferienhäuser, auch mit eigenem Pool. (Foto: Visit Malta)
Falls Ihr selbst schon mal auf Malta wart, verratet uns gern in den Kommentaren Eure liebsten Unterkünfte, die Ihr dann vielleicht schon bald in unserer Sammlung finden könnt.
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Mini-FAQ: Malta mit Kindern
- Wie lange sollten wir für Malta einplanen?
Für einen ersten Malta-Trip sind 5–7 Tage ideal. Wenn Ihr zusätzlich Gozo entspannt einbauen wollt, plant am besten 7–10 Tage. - Brauchen wir auf Malta einen Mietwagen?
Nicht zwingend. In vielen Regionen kommt Ihr mit Bus + Taxi/Uber/Bolt gut zurecht. Ein Mietwagen für 1–2 Tage lohnt sich, wenn Ihr abgelegene Buchten oder mehrere Spots an einem Tag ansteuern möchtet (Linksverkehr beachten). - Für welches Alter ist Malta am besten geeignet?
Malta ist ein Allroundziel für alle Familienphasen: Babys und Kleinkinder profitieren von kurzen Wegen und flachen Sandbuchten, Schulkinder lieben Strand, Bootsausflüge und Attraktionen wie Popeye Village – und Teenies feiern Wassersport, instagramable Spots und die Möglichkeit, Englisch lernen mit Urlaub zu verbinden. - Ist Malta mit Buggy machbar?
Jein: In Valletta und in historischen Orten mit Treppen und steilen Gassen ist ein Tragetuch oft praktischer. In Strandorten und auf Promenaden ist der Buggy dagegen meist unkompliziert. - Wo ist es am familienfreundlichsten zum Baden?
Für kleine Kinder sind sandige Buchten mit flachem Einstieg am entspanntesten – besonders Mellieħa Bay und Golden Bay. Bei Felsbuchten lohnt es sich, Badeschuhe einzupacken. - Lohnt sich Malta auch im Winter mit kleinen Kindern?
Absolut, als sonnige Pause vom deutschen Winter. Ihr habt oft milde Temperaturen, viele Stunden Tageslicht und könnt viel draußen machen (Spaziergänge, Spielplätze, kurze Wanderungen). Für klassisches Baden ist es eher Glückssache, aber Meerluft & Sonne funktionieren fast immer. - Wie kommen wir am besten nach Gozo?
Mit der Gozo-Channel-Fähre (auch mit Auto) von Ċirkewwa nach Mġarr – die Überfahrt dauert ca. 25 Minuten. Ohne Auto ist die Fast Ferry ab Valletta eine bequeme Option (Dauer 45 Minuten).
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Unsere Autorin Susanne liebt die alten englischen Telefonzellen, von denen Ihr auch auf Malta noch einige entdecken könnt. (Foto: Susanne Hoffmeister)
Das ist ein Beitrag von Susanne Hoffmeister, die mit ihrem Mann und zwei Söhnen südlich von München lebt, und schon mal beruflich auf Malta unterwegs war. Durch die Recherche für diesen Artikel hat sie gemerkt: Sie muss unbedingt noch einmal zurück nach Malta – dann aber diesmal gemeinsam mit ihrer Familie. Ihr herzlicher Dank geht an unsere Malta-Experten Martin und Nicole, die ihr jede Menge Insiderwissen und Tipps mitgegeben haben.
Text: Susanne Hoffmeister
Fotos: Visit Malta, Oliver Wong
Erstveröffentlichung im Januar 2026
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