
Alles DIY – auch der entzückende Garten des Elbquartiers (Foto @elbquartier)
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Sachsen-Anhalt ist als Ferienort… tja, fehlte Euch da bisher auch das Schlagwort? Gleich nicht mehr! Unsere Sonja hat nämlich von Mamis aus Sachsen-Anhalt alle Geheimtipps für einen Familienurlaub geflüstert bekommen. Herausgekommen ist eine Entdeckungstour durch Weltkultur und Naturschönheiten. Familienurlaub in Sachsen-Anhalt steht sicher nach der Lektüre des Blogposts auch auf Eurer Bucket-List!
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Als wir die interaktive Deutschlandkarte mit den persönlichen Lieblingsecken unserer Little-Travel-Teammitglieder zusammengebastelt haben, stellten wir mit Schrecken fest: Im Bundesland Sachsen-Anhalt klafft eine große Urlaubslücke! Daran mussten wir natürlich schleunigst was ändern, denn wir sind ja immer auf der Suche nach den unentdeckten Schätzen. Bayern kann jeder. Sachsen-Anhalt ist mal was anderes! Weil aber niemand in unserem Little-Travel-Team in Sachsen-Anhalt lebt, mussten wir erst mal eine Mama-Reise-Expertin finden. Zum Glück haben wir in unserem Mama-Netzwerk Julia gefunden, die heute mit ihrer Tochter in München lebt, aber aus dem Magdeburger Umland stammt und in letzter Zeit auf Heimaturlaub aus dem Staunen gar nicht mehr rauskommt, ob der vielen Veränderungen. Und dann hat uns noch Nicole vom schicken Elbquartier mit Barbara in Kontakt gebracht, die das Marketing für das Reiseland Sachsen-Anhalt verantwortet. Barbara ist Mama von zwei Jungs, wohnt im Umland von Magdeburg und kennt sich dank ihres Jobs natürlich bestens aus. Dieser Blogpost ist damit auch gesponsert vom Reiseland Sachsen-Anhalt, also Werbung. Wie immer, schreiben wir jedoch nur das, was wir selbst gut finden und sind trotz bezahlter Partnerschaft gnadenlos ehrlich.

Das kunterbunte Hundertwasserhaus in Magdeburg (Foto: Julia privat)
„Mensch, das ist ja wirklich eine Wundertüte hier!“. Das bekommt Barbara oft zu hören. „Urlauber sind immer wieder überrascht davon, wie viel Sachsen-Anhalt zu bieten hat“, sagt sie. Und auch wir müssen nach den vielen tollen Tipps für Ausflüge in Sachsen-Anhalt von Barbara zugeben: Wir hatten dieses Bundesland als Ferienregion völlig unterschätzt!
In einigen Städten Sachsen-Anhalts entsteht seit Jahren eine junge, kreative Szene, die immer häufiger (zurück)gekommen ist, um zu bleiben. Bunte Cafés und hübsche Unterkünfte schließen zunehmend die Leerstands-Lücken in den Städten. Auch die Fachwerkhäuser in zuckersüßen Bilderbuchstädten wie Quedlinburg sind einzigartig in Deutschland, denn wo im Westen Fachwerkhäuser oftmals schnell-schnell renoviert wurden, stellte man in Sachsen-Anhalt die Häuser erst nach der Wiedervereinigung mit viel Muße und Fördergeldern möglichst originalgetreu wieder her. Das Ergebnis: Hinreißend!
Zudem bietet das streckenweise sehr dünn besiedelte Sachsen-Anhalt einzigartige Naturlandschaften, wie zum Beispiel den Harz mit seinem mystischen Hexenberg Brocken. Und im Winter verwandelt sich der Harz gerne mal in ein meterdick verschneites Eiszapfenland mit ratternder Brocken-Dampflock. Zudem könnt Ihr in der wärmeren Jahreszeit mit Kids auf der Elbe paddeln, auf der Saale Kanu fahren, auf dem Wörlitzer See samt Kaffeegedeck gondeln (ja, gondeln!) oder an den Elbterrassen entlang radeln, wo Ihr wenigen Menschen, aber dafür umso mehr Tieren wie Reiher, Storch oder Hirschkäfer (mit ordentlichem Geweih!) begegnet. Tiere, die Ihr sonst in Deutschland kaum mehr zu Gesicht bekommt.

Tretbootfahren im Park – wenig Menschen, dafür umso mehr Flora und Fauna! (Foto: Julia privat)
Sachsen-Anhalt ist vor allem eine Wiege des kulturellen Erbes, das weit über Deutschland hinaus gewirkt hat. In diesem Landstrich sind unzählige Erfindungen entstanden, haben große Persönlichkeiten gelebt. Die Reformation nahm in Wittenberg mit Martin Luther ihren Anfang, das Bauhaus wirkte lange in Dessau. Sachen-Anhalt ist auch die Region mit der größten Dichte an UNESCO-Welterbestätte. Der Naumburger Dom und die Himmelsscheibe von Nebra sind spektakulär! Und besonders das kreative Eck zwischen Wittenberg, Dessau und Magdeburg hat es uns angetan…

Das kunterbunte Hundertwasserhaus in Magdeburg (Foto: Julia privat)

Julias Tochter tritt zur Mutprobe an bei den Wasserspielen auf dem Domplatz in Magdeburg (Foto: Julia privat)
Nach all den tollen Geheimtipps von Barbara und Julia finden wir, dass Sachsen-Anhalt die perfekte Mischung für Familien bietet, die im Deutschlandurlaub gerne Outdoor-Fun mit Kultur und Geschichte verbinden. Vor allem, weil es in Sachsen-Anhalt viele kindgerechte Kultur-Angebote gibt und die Anreise aus Hannover, Berlin oder Leipzig super einfach ist. Schließlich liegt Sachsen-Anhalt genial zentral mitten in Deutschland. Kommt mit!
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Wir nehmen Euch mit auf eine Tour durch die schönsten Regionen – perfekt für Familien:
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Die Landeshauptstadt Magdeburg wird oft unterschätzt – Zeit, das zu ändern!
1945 verwandelten die alliierten Bomber das schöne Magdeburg, das locker mit Paris mithalten konnte, zwar leider in einen Trümmerhaufen. Und die Plattenbauten aus der DDR-Zeit und Beton-Klötze, die nach der Wiedervereinigung noch dazu kamen, helfen auch nicht gerade fürs Image. Da hat sich aber in letzter Zeit sehr viel geändert! Plattenbauten weichen neuen Architektur-Projekten wie dem rosa Hundertwasserhaus „Grüne Zitadelle“, das auch noch Café und Hotel beherbergt.
Den ersten Überblick mit Kids in Magdeburg verschafft Ihr Euch bei einem Besuch des über 60 Meter hohen Albinmüller-Turms am Rande des Rothehornparks (juhu, es gibt einen Fahrstuhl!). Direkt neben dem Turm findet Ihr dann auch einen spektakulären Spielplatz und mit der Sommer-Location Montego Beachclub eine Bar im weißen Sand! Ein süßer Tipp für alle mit Kleinkindern im Schlepptau sind Sabines Familien-Café mit Mimi’s Welt – Das Kindercafé mit viel Spielangebot.
Einen der besten Freizeitparks in Sachsen-Anhalt findet Ihr übrigens auch in Magdeburg, den 100 Hektar großen Elbauenpark. Uns fasziniert hier vor allem der Jahrtausendturm! In dem Ding, das aussieht wie ein umgedrehter, schiefer Kegel, staunt Ihr Euch auf mehreren Ebenen durch eine Mitmach-Ausstellung über die Entwicklung der Wissenschaft. Wie spannend Physik und Mathematik sein können! Kinder dürfen ausprobieren ohne Ende. Und eigentlich bekommt Ihr sie hier fast gar nicht mehr raus … Es sei denn, sie wiegen über 35 Kilo. Denn ab diesem Gewicht darf man sich angegurtet direkt aus dem Turm auf 45 Metern Höhe mit der Elbauen-Zip-Line in die Tiefe stürzen. Der angrenzende Hochseilgarten ist dafür schon für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Und im anderen Teil des Parks, der mit einer Bimmelbahn verbunden ist, erwartet Euch noch eine Sommerrodelbahn, ein Abenteuer-Spielplatz und ein Schmetterlingshaus.

Der Jahrtausendturm im Elbauenpark (Foto: istock)

Und noch mal das lustige Hunderwasserhaus in Magdeburg (Foto: Julia privat)
Die neueste Attraktion ist der 18,5 Meter hohe Riesenrutschenturm im Elbauenpark. Und der ist nicht nur für Kinder ein Kreisch-Vergnügen… dank Freifallrutsche, Spiraltunnelrutsche, Breitwellenrutsche, Tunnelrutsche und Halbschalenrutsche. Plant bloß genug Zeit ein! Denn das kulturhistorische Museum in Magdeburg, in dem die Kids wie in alten Zeiten Anhänger schmieden und Springseile fertigen dürfen, sollte man nämlich auch nicht verpassen.
Eine hip-lässiges Start-Up ist unser Unterkunftstipp für Magdeburg: Die ElbQuartier Apartments von der lieben Nicole. Die beiden Minilofts HEiDi und FRiDA und die Häuschen ALFRED und NUMMER4 sind nicht nur cool und trendy, sondern auch noch zu 100 Prozent familientauglich. Denn Eure Gastgeber haben selbst drei Kinder, die die Namensgeber der ersten drei Apartments sind.

Vintage trifft auf modern und clean im Elbquartier (Fotos @elbquartier)

Alles DIY – auch der entzückende Garten des Elbquartiers (Foto @elbquartier)
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Diese Region im Osten Sachsen‑Anhalts ist – dank UNESCO‑Welterbe wie dem Wörlitzer Park, dem Bauhaus Dessau und der Lutherstadt Wittenberg – ein echtes Highlight für Familien. Und das Beste: die Wege in der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg sind kurz! Innerhalb von 30 bis 40 Autominuten könnt ihr hier zwischen all den tollen Orten und Sehenswürdigkeiten, die wir Euch im Folgenden vorstellen, hin- und herflitzen.
Martin Luther – ein „Revoluzzer“ der ersten Stunde ist ganz eng mit der Stadt Wittenberg verbunden. Am 31. Oktober 1517 schlug Luther – der hier als Mönch und Universitätsprofessor für Bibelkunde lebte – seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an das Portal der Schlosskirche. Damit nahm die Reformation ihren Lauf und veränderte die Welt. Was Euren Kids wahrscheinlich erst mal total „schnurz“ ist. In Wittenberg wird sich das aber schnell ändern, denn…
Das Lutherhaus, das Asisi-Panorama und das Melanchthon-Haus sind übrigens alle drei nur einen Katzensprung voneinander entfernt (1-4 Gehminuten). Wenn es den Minis dann aber doch zu doof wird mit Geschichte und Kultur, lockt Ihr die jungen Damen und Herren mit einem Eis auf dem Schlossplatz (15 Gehminuten) – ein typisch flacher 50er-Jahre Rundbau zwischen Schlosskirche, Residenz und alter Kanzlei. Bei vielen Wittenberger Familien ist das übrigens eine feste Station auf dem Weg zur Innenstadt – vor allem weil dort auch der Schlosspark liegt. Was experimentierfreudige Kleine und Große besonders freuen wird: Ihr könnt hier manchmal so witzige Eissorten bestellen wie Kaktus, Gurke, Puffreis, Tsatziki oder scharfe Salami (die Sorten wechseln ständig). Aber keine Sorge, es gibt auch ganz normales Vanille- und Schoko-Eis.
Bauhaus-Fans, hier müsst Ihr hin! In Dessau hat die 1919 in Weimar von Walter Gropius gegründete Hochschule „das staatliche Bauhaus“ am längsten gewirkt. In keiner Stadt Deutschlands gibt es daher mehr Bauhaus-Bauten als in Dessau – allesamt Ikonen der Architektur des 20. Jahrhunderts!
Wie in den Werkstätten des historischen Bauhauses damals gehämmert, gehobelt und gesägt wurde, könnt Ihr in der Offenen Werkstatt oder auf einem der geführten Rundgänge lernen. Stilecht à la Bauhaus lässt es sich in Dessau-Roßlau im Ausflugslokal „Kornhaus“ einkehren. Inklusive Elbblick! Und wenn die kurzen Minibeine nicht mehr tragen, fahrt Ihr wenigstens einmal durch die berühmte Bauhaussiedlung Dessau-Törten mit den über 300 weißen Haus-Würfeln durch. Danach macht Ihr Euch auf den Weg zur „Verhandlungsmasse“ für die Jüngeren auf Eurem Familienausflug in Sachsen-Anhalt – nämlich zum Wörlitzer Park mit Gondel, Falkenshow und Co.!
Wenn Euch die dreiviertel Stunde Fahrt von Wittenberg nach Dessau zu lang ist, gibts einfach einen Abstecher im Wörlitzer Park, der auf halber Strecke liegt. Das „Gartenreich“ zählt – wie Bauhaus und Lutherstätten ebenfalls zum UNESCO-Welterbe. Der Park gilt als einer der größten und ersten Landschaftsparks und wurde 1770 nach englischem Vorbild angelegt.
Spannend mit den Minis: Ihr könnt Euch auf dem Wörlitzer See auf einer Gondel – wenn Ihr mögt sogar samt italienischem Abendessen – einbuchen. Bis zu 15 Personen passen auf die Gondeln und die Gondoliere erzählen Euch allerlei über den Park, während Ihr unter alten Brücken und an ehrwürdigen Gebäuden vorbei schippert. Allerdings hat der See in letzter Zeit mit Trockenheit zu kämpfen, so dass im Sommer die Kanäle manchmal nicht „begondelbar“ sind. Aber eine Seetour geht immer! Kinder steuern sowieso dann meist erst mal die Falknerei am Rande des Wörlitzer Parks an, wo die lustigen Geier Max und Moritz, Steppenadler Olga, sowie die schnellsten Tiere der Welt – die Falken – mit einer Geschwindigkeit von über 200 km/h über Eure Köpfe düsen (oder sich auch mal drauf setzen). Schaut mal hier: Auf dem coolen Youtubekanal „Muddivation“ haben wir ein sehr nettes Video zu einem Familienausflug in den Wörlitzer Park (und nach Ferropolis) mit drei Kids gefunden.

Die schicken Gondeln im Wörlitzer Park – ein tolles Event mit Kindern in Sachsen-Anhalt!
Ferropolis – vor den Toren von Gräfenhainichen (Kreis Wittenberg) – heißt die gigantische Baggerstadt auf einer Halbinsel im Gremminer See. Ausgediente Monster-Maschinen aus Stahl, die früher Braunkohle abbauten – allesamt mindestens 30 Meter hoch und bis zu 150 Meter lang – stehen hier rum wie Aliens zum Anfassen. Auf den Bagger „Gemini“ dürft Ihr sogar hochklettern und bei den kleinen Baggern können die Minis selbst mal Hand anlegen. Internationale Festivals und große Konzerte von Stars wie Metallica haben Ferropolis einen europaweiten Ruf als Top-Kulisse beschert…

Stadt aus Eisen – die ausrangierten gigantischen Bagger des Braunkohleabbaus in Ferropolis
Zu viel Kultur und Weltkultur-Dingsbums? Dann solltet Ihr einen irren Abstecher in den 45 Autominuten entfernten Gutspark Altjeßnitz (Anhalt-Bitterfeld) wagen! In dem Park gibts nämlich nicht nur einen Spielplatz, sondern auch einen barocken Irrgarten aus zwei Meter hohen Hainbuchen. Er ist mit einer Fläche von rund 2.600 Quadratmetern der größte unter den wenigen erhaltenen historischen Hecken-Irrgärten Deutschlands. Eben deswegen macht es aber auch durchaus Sinn, sich vor dem Abenteuer eine Irrgarten-Landkarte zu holen, damit auch die verwirrtesten am Ende die Zielplattform erreichen. Eine gute halbe Stunde seid Ihr schon im grünen Labyrinth dafür unterwegs.
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In der südlichen Spitze Sachsen-Anhalts liegt die Saale-Unstrut-Region. Bekannt ist die Region für seine mittelalterlichen Burgen und Schlösser wie zum Beispiel die Burg Saaleck in Bad Kösen, das Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels oder der Naumburger Dom in der gleichnamigen mittelalterlichen Altstadt, der natürlich zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Ein Tipp von Barbara ist die „KinderDomBauhütte“ – eine Kreativwerkstatt direkt neben dem Naumburger Dom. Die Kids schlüpfen hier in die Rolle von Steinmetzen, Glasern oder Baumeistern und nehmen die eigenen Kunstwerke auch mit nach Hause!
Weil Kinder die alten Prachtbauten nach einer Weile doch nur mäßig spannend finden, solltet Ihr hier im Saalekreis mit Kindern auf jeden Fall mal auf den Drahtesel oder ins Kanu steigen. Radwege, Flüsse und Seen gibt es genug. Ihr könnt zum Beispiel den „Süßen See“ – mit seinen nostalgischen Ferienhäusern aus der DDR-Zeit am Ufer – umrunden oder im Geiseltalsee planschen, der als größter künstlicher See Deutschlands aus einer gefluteten Braunkohle-Grube entstanden ist. Der Unstrut-Radwanderweg geht malerisch unterhalb der Weinberge entlang. Und wenn die kurzen Beine zu schwer werden, steigt Ihr einfach ins Kanu um und „erwandert“ Euch die Burgen und Schlösser am Ufer mit dem Paddel. Die Unstrut ist ein einfaches Anfängergewässer und kann daher auch gut mit Kindern erpaddelt werden (Anbieter findet Ihr hier)!

Saale Unstrut Weinberge – im Herbst kunterbunt! (Foto: istock)
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Und was darf bei einem Familienurlaub in Sachsen-Anhalt nicht fehlen? Der Harz! Denn der gehört immerhin zu einem großen Teil den Sachsen-Anhaltern. Brocken und die dampfende Schmalspurbahn, die sich den Berg hochwindet, sind fast schon kitschig-romantisch und der Naturpark Harz hat ohne Ende Outdoor-Fun wie Hängebrücken, Baumwipfelpfade und Hochseilgärten für Familien zu bieten.
Bei Regen ist für große und kleine Möchtegern-Piloten Barbaras Tipp das Luftfahrtmuseum Wernigerode. Es gibt dort 1.000 Exponate und mehr als 50 Flugobjekte zu bestaunen. Zwei Flugsimulatoren einer Messerschmitt Bf 109 und Bell UH-1 D laden zum „Selberfliegen“ ein. Und auf dem Dach findet Ihr eine begehbare Transall C-160 der Bundeswehr nebst einer Riesenrutsche.
Eine Altstadt wie in einer Filmkulisse findet Ihr in Quedlinburg. Mit dem Schloss und der Stiftskirche gehört dieses Zauberstädtchen zum – na, Ihr könnt es Euch denken – zum Welterbe der UNESCO!

Mein Gott! Dieses Quedlinburg! Fast zu schön, um wahr zu sein…
Weil es im Harz mit Kids so viel zu entdecken gibt, haben wir übrigens den Ausflugsideen für einen Familienurlaub im Harz einen eigenen Blogpost gewidmet. Lest doch dazu mal hier rein!
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Die dünn besiedelte und flache Altmark im Norden Sachsen-Anhalts ist der Klassiker für Entschleunigung – perfekt für Familien, die Natur vor Action bevorzugen. Von Berlin aus geht direkt ein ICE in die beschauliche Altmark – weshalb sich diese Region in letzter Zeit zunehmend zum Rückzugsort für Berliner Stadtflüchtlinge mit Ferienhaus entwickelt. D ie Elbauen, das längste Reitroutennetz Europas, Rad- und Wanderwege, unberührte Natur und der ländliche Charakter haben seinen Reiz. Viele Kleinstädte – wie zum Beispiel Tangermünde – sind sehr charmant, da das Stadtbild mit erhaltenen Stadtmauern, Burgen, Altstädten oder Märkten aus dem Mittelalter gespickt ist. Leben kommt in die ruhige Gegend zu diversen Volksfesten, wie zum Beispiel dem Havelberger Pferdemarkt im September, der schon seit dem 18. Jahrhundert hier veranstaltet wird! Da wechseln dann nicht nur Pferde per Handschlag den Besitzer. Es gibt zudem auch Fahrgeschäfte, Flohmärkte, Leckereien und eben alles, was so ein Volksfest aus- und für Kinder spannend macht.
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Wenn Ihr in Anhalt-Dessau-Wittenberg mit den Kids viel erkunden wollt – lohnt sich die Welterbe-Card auf jeden Fall! Denn mit der Welterbe-Card zahlt ihr nur einmal und könnt dann kostenfrei 18 mal UNESCO-Welterbe und über 125 weitere Attraktionen besuchen – auch alle bisher genannten. Wählen könnt Ihr zwischen einer 3-Tages-Karte (Preis Hauptsaison für die ganze Familie: 99 Euro) oder einer 24-Stunden-Karte. Man bedenke: Allein der Eintritt in Wittenberg ins Panorama, Lutherhaus und Melanchthonhaus summiert sich schon mehr als 20 Euro pro Person! Dann gibt es ja noch das Alaris Schmetterlingshaus, Workshops in der Farbenküche, Audioguides, Führungen, das Bauhaus, den Wörlitzer Park und so weiter.
So! Wir sind am Ende unserer Tour.
Sachsen‑Anhalt steht für eine reizvolle Mischung aus Natur, Kultur und kinderfreundlichen Erlebnissen. Ob Turm‑Rutsche im Elbauenpark, KinderDomBauhütte in Naumburg oder Gondeln im Wörlitzer Park – hier findet jede Familie ihr Tempo. Packt die Sachen – und macht Euch auf ans weiße Wasser, die alten Hallen und den barocken Irrgarten.
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Foto: Barbara privat
Autorin dieses Artikels ist Sonja Alefi, Tippgeberinnen sind Barbara Weinert-Nachbagauer (Foto) vom Reiseland Sachsen-Anhalt und Julia, eine Wahlmünchnerin und gebürtige Sachsen-Anhalterin aus dem Little-Travel-Mama-Netzwerk. Vielen Dank, Ihr beiden, für diese Tipps!
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