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SoricoLuce zwischen Florenz, Pisa & Lucca – ein Hügel, drei Häuser, tausend Jahre Geschichte

Wo vor über tausend Jahren gebetet wurde, diskutiert Ihr heute höchstens darüber, wer die Playlist übernimmt. Ein Kirchenschiff als Wohnzimmer, acht Meter hoch, und kein Nachbar weit und breit. Diana und Tobias haben oberhalb von Pescia in der nördlichen Toskana drei eigenständige Häuser für insgesamt bis zu fünfzehn Personen hübsch gemacht, auf einem Hügelkamm mit Blick in zwei Täler. Dazu ein großer Pool mit Poolbar, ein Pizzahaus mit Holzofen und ringsum nichts als Olivenhaine, Wald und Sternenhimmel. Der Ortskern mit richtig guten Restaurants ist acht Minuten weg, Lucca eine halbe Stunde. Andiamoci!

SoricoLuce – Drei Ferienhäuser für die ganze Freundestruppe

Manche Orte muss man bei schlechtem Wetter kennenlernen, um zu wissen, ob sie taugen. Diana und Tobias haben SoricoLuce zum ersten Mal an einem verregneten Vierzehn-Grad-Tag gesehen. Und schwupps, war es amore! Kein Wunder: Das ländliche Anwesen mit seinen drei Natursteinhäusern thront allein auf einem Hügelkamm oberhalb von Pescia, am Fuße der Apuanischen Alpen, und schaut auf zwei Täler gleichzeitig. Keine Nachbarn, kein Durchgangsverkehr, dafür leichter Wind, Grillen und Vögel. Die beiden kommen eigentlich aus Hessen, haben zwei Kinder im Teenageralter und nach vielen Reisejahren bewusst Italien für ihren Gastgebertraum gewählt. Wegen der Menschen, natürlich auch wegen des Essens. Und weil sie endlich mehr als die Speisekarte auf Italienisch verstehen wollten! Ecco, herausgekommen ist ein Ort, der so traumschön ist – und an dem zum Glück meistens sowieso die Sonne scheint. Viel Platz für ganze Familien- und Freundestruppen gibt’s auch noch, und zwar in wunderschön!

Alte Mauern treffen auf Design und viel Raum zum Verteilen

Jedes der drei Häuser hat seine eigene Küche, sein eigenes Wohnzimmer und seine eigene Terrasse. „La Casa“ ist das Größte mit drei Schlafzimmern und drei Bädern, „La Chiesa“ liegt in der Mitte, und der kleine „Il Fienile“ schmiegt sich an den Rand des Olivenhains. Zusammen passen bis zu fünfzehn Leute in das Ensemble, außerhalb der Sommersaison lassen sich die Häuser auch einzeln buchen. Das Herzstück ist die ehemalige Kirche aus dem Jahr 860 (nein, da fehlt keine 1!), in deren Schiff mit acht Metern Deckenhöhe heute ein 80 Quadratmeter großes Wohnzimmer eingezogen ist. Mamma mia, die Akustik allein ist schon ein Erlebnis. Diana und Tobias lieben zudem Design, Kunst und Möbel mit Geschichte. So treffen dicke Natursteinwände und Terracotta-Böden auf klare moderne Stücke, ganz ohne Toskana-Kitsch-Klischee.

Vom Kirchenschiff in den Pool und mit dem Zug nach Lucca

Der Sommer spielt sich hier rund um den großen Pool ab, mit Liegen und einer eigenen Poolbar. Die Teens haben ihr Reich mit Basketballkorb, Wasserballnetz und lauter Musik, ohne dass jemand meckert (bei Tobias laufen gern die Foo Fighters). Wer es ursprünglicher mag, badet in der Wildwasserstelle im Tal. Selbst das Meer in Forte dei Marmi erreicht Ihr in einer knappen Stunde. Im eigenen Pizzahaus belegen die Kinder ihre Pizza selbst und schieben sie in den Holzofen, im Herbst geht es zum Kastaniensammeln in die Wälder. Pescia, das mittelalterliche Städtchen ums Eck, ist authentisches Italien und lebt das ganze Jahr. Mit Bäckern, Eisdielen und Restaurants von Familientrattoria bis Fine Dining. Ein Familienausflug, den Diana und Tobias immer wieder machen: mit dem Zug nach Lucca, dort Räder mieten und die autofreie Stadtmauer umrunden. Vier Kilometer, komplett ohne Autos, für Eure Kids ein Riesenspaß! Morgens Stadtmauer, abends Sternenhimmel, wer will da noch nach Hause? Diana und Tobias hat schon der Regentag überzeugt, bei Sonne habt Ihr also keine Chance…

Ansprechpartner: Diana & Tobias
E-Mail: [email protected]
Adresse: Via Casa Nuova, 18-22, 51017 Pescia, Italien
Web: www.soricoluce.com

Fotos: Sorico Luce
Text: Laura Brauer

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HIGHS

Diese Lage!

Hier gehört das Gelände wirklich Euch. Die Kleinen können vor die Tür rennen, ohne dass jemand hinterherhechten muss. Die Großen drehen die Box auf, so laut sie wollen. Und wenn abends der letzte Teller weggeräumt ist, hört Ihr nur noch, was die Toskana so an Geräuschen hergibt. Was für ein Gefühl von Freiheit! Trotzdem seid Ihr vom authentischen Ortskern nicht weit entfernt und habt Geschäfte, Restaurants und Co. in praktischer Nähe.

Eure sympathischen Gastgeber

Diana und Tobias verbindet die Liebe zur Musik, allerdings ganz unterschiedliche: Bei ihm laufen Foo Fighters und Ibrahim Maalouf, bei ihr Hermanos Gutierrez und Klassik. Bei allem Geschmacksunterschied sind sie sich in einem einig, nämlich dass ihr Ort ein Ort zum Runterkommen sein soll. Die schönste Rückmeldung ist für die beiden bis heute, wenn Gäste erzählen, wie erholt sie nach Hause gefahren sind. "Dafür machen wir das", sagt Diana.

Platz für die ganze Bande

Drei Häuser, bis zu fünfzehn Leute, aber niemand hockt aufeinander. Kommt mit Oma und Opa und allen Schwippschwagern, teilt Euch die Häuser mit den besten Freunden. Zum gemeinsamen Kochen, Feiern und Terrassensitzen findet Ihr genauso Platz wie zum Verschwinden, wenn mal wieder jemand seine Ruhe braucht. Macht aus SoricoLuce Euer persönliches Urlaubsdorf! Ist das nicht genial?

Chillen im Kirchenschiff

Wo früher gepredigt wurde, macht Ihr es Euch heute auf modernen Sofas gemütlich, unter acht Meter hohen Steinwänden mit einer Akustik zum Verlieben. Diana und Tobias haben sich bewusst gegen das manchmal kitschige Postkarten-Toskana-Interior entschieden. Lieber Kunst und Möbel mit Geschichte, dazu eine originale Kirchenbank als Gruß aus alten Zeiten. So entsteht in Eurem Urlaubszuhause eine einzigartige Atmosphäre!

Der Pool, das Sommerwohnzimmer

Zwölf mal sechs Meter, bis zu drei Meter tief, mit Liegen und mit einer eigenen Poolbar samt Kühlschrank und Schatten: Hier am Pool spielt sich der ganze Sommer ab, vom ersten Kaffee bis zum Abendessen unter der Laube. Im Poolhaus könnt Ihr dazu noch ein bisschen Yoga- oder Hanteltraining machen.

Für jedes Alter ist gesorgt

Auf dem großen Gelände finden schon die Kleinen genug zu entdecken, im Poolhaus liegen Bälle und Badmintonzeug bereit, in jedem Haus warten Spiele, Bücher und Bastelsachen. Für die Allerkleinsten stehen natürlich auch Babybett und Hochstuhl schon bereit.

Alle Klassiker der Toskana in Reichweite

Die großen Namen liegen praktisch vor der Tür: Lucca in einer halben Stunde, der Schiefe Turm von Pisa in 45 Minuten, und nach Florenz zu Uffizien und Dom bringt Euch der Zug entspannt in einer Stunde. Ans Meer braucht Ihr eine knappe Autostunde. Morgens Stadtbummel, mittags Strand, abends Aperitivo auf der eigenen Terrasse, das schafft Ihr auch mit den Minis im Gepäck alles in einem einzigen Tag. Troppo dolce, questa vita!

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LOWS

Auf kleine Nichtschwimmer aufpassen

Der Pool ist nicht kindersicher abgesperrt. Vor allem kleine Entdecker solltet Ihr daher gut im Auge behalten.

Nicht ohne Auto

Für Euren Aufenthalt ist ein Mietwagen nötig, die öffentlichen Verkehrsmittel sind nicht gut ausgebaut. Für Ausflüge seid Ihr mit dem Auto am flexibelsten.

HOTELINFO & FAMILIENFAKTEN

Hauptsaison mit zwei Kindern

Ab ca. 3.400 Euro*/Woche für La Casa (ca. 170 Quadratmeter), das größte und komfortabelste der drei Häuser mit drei Schlafzimmern und drei Bädern. Ab ca. 1.550 Euro*/Woche für La Chiesa (ca. 130 Quadratmeter) für Eltern und zwei Kinder. Ab 1.100 Euro*/Woche für Il Fienile (etwa 65 Quadratmeter) für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Immer inklusive Bettwäsche, Handtücher und Pooltücher. Endreinigung je nach Haus zwischen 140 und 250 Euro. Mindestaufenthalt sieben Nächte.

Achtung: Von Ende Juni bis Mitte September ist nur das gesamte Anwesen buchbar, ab ca. 5.690 Euro*/Woche, plus 400 Euro Endreinigung.

Nebensaison mit Baby

Ab ca. 1.700 Euro*/Woche für das große La Casa. Ab ca. 990 Euro*/Woche  für La Chiesa. Ab ca. 800 Euro*/Woche für Il Fienile. Die drei Häuser lassen sich in der Nebensaison einzeln mieten. Endreinigung je nach Haus zwischen 140 und 250 Euro. Mindestaufenthalt fünf Nächte.

* Angaben zur groben Orientierung und ohne Gewähr. Wenn sich die Preise des Hotels ändern, werden sie hier nicht automatisch angepasst.
Das Haus La Casa ist wie gemacht für große Familien: Auf 170 Quadratmetern verteilen sich drei Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad, dazu eine große Essküche, ein Wohnzimmer und zwei Terrassen. Die Eltern haben ihr eigenes Masterbedroom mit Bad en suite, ein weiteres Zimmer bietet mit Doppel- und Einzelbett Platz für drei, das dritte mit Doppelbett für zwei. So schlafen bis zu fünf Kinder plus Eltern bequem, ganz ohne Zustellbetten. Und wenn die ganze Familie anrückt, fasst das Anwesen mit allen drei Häusern bis zu fünfzehn Personen.
SoricoLuce ist ein Ferienhaus zum Selbstversorgen, ein eigenes Restaurant gibt es nicht. Unkompliziert bleibt es trotzdem, denn Pescia liegt nur acht Minuten entfernt. Dort findet Ihr mehrere Bäcker, einen davon mit glutenfreiem Angebot, und Supermärkte in jeder Ausbaustufe, von der schnellen Grundversorgung bis zum gut sortierten Markt mit lokaler Feinkost. Wer lieber auswärts isst, hat die Wahl zwischen Familienrestaurants, Pizzerien, Bars, Cafés, Eisdielen bis hin zu Fine Dining, alles in zehn bis 15 Minuten Fahrt.
Es gibt einen großen Pool, zwölf mal sechs Meter und bis zu drei Meter tief, mit Liegen und einer Poolbar samt Kühlschrank, Toilette und Schattenplätzen.
Babys und kleine Kinder sind willkommen! Hochstuhl und Kinderbett sowie Waschmaschine sind vorhanden und die Kleinen haben ganz viel Platz im Freien, um die Welt zu erkunden. Zwei Dinge solltet Ihr bedenken: Der Pool ist tief und nicht umzäunt, mit ganz kleinen Kindern braucht er also immer ein wachsames Auge. Und bei Il Fienile liegen die beiden Schlafbereiche auf verschiedenen Stockwerken ohne Tür dazwischen.
Für Teenager ist der Poolbereich ideal: Basketballkorb, Wasserballnetz, Federballnetz und Poolspielzeug sind da, dazu viel Platz und die Freiheit, eigene Musik zu hören, ohne dass sich jemand beschwert. Im Poolhaus warten außerdem Yogamatten, Hanteln mit Hantelbank sowie Ausrüstung für Basketball, Fußball und Badminton. Und was die eigenen Teenager von Diana und Tobias am liebsten machen: mit der Bahn ab Pescia nach Lucca, Florenz oder ans Meer düsen, für den Stadtbummel oder Strandtag ganz nach eigenem Gusto.
Keine Kinderbetreuung. Babysitting lässt sich auf Anfrage und gegen Gebühr organisieren.
Einen ausgewiesenen Spielbereich gibt es nicht, dafür umso mehr Platz zum Toben auf dem weitläufigen, eingezäunten Garten.
In jedem der drei Häuser findet Ihr Brett- und Kartenspiele, Bastelsachen und Bücher für Kinder wie Erwachsene. Am Pool wartet außerdem allerlei Poolspielzeug auf die Wasserratten.
Ferienhaus
La Casa und La Chiesa haben separate Schlafzimmer mit richtigen Türen, Eltern und Kinder schlafen also getrennt. In Il Fienile gibt es zwischen den beiden Schlafbereichen keine Tür, sie liegen aber auf verschiedenen Stockwerken und sind dadurch trotzdem gut voneinander getrennt.
Die Nebensaison hat einen eigenen Reiz: Florenz und Lucca sind viel ruhiger, mit kleinen Kindern deutlich entspannter, und selbst im Winter gibt es immer wieder T-Shirt-Tage in der Sonne. Der Herbst bringt die Olivenernte, bei der Ihr in den Frantoi der Umgebung dem frischen Pressen zusehen und direkt beim Bauern kaufen könnt, dazu die Kastanienzeit mit ihren Sagre della Castagna in vielen Dörfern rund um Pescia. Und das Beste für Familien: Die Restaurants haben alle geöffnet, die Städte sind lebendig statt überlaufen, und die Häuser lassen sich gut heizen, im Kirchenschiff sogar per Fußbodenheizung.
Die beiden nächsten Flughäfen sind Pisa und Florenz, beide in unter einer Stunde erreichbar. Pisa (Galileo Galilei) liegt rund 45 Minuten entfernt und ist der praktischere: klein, übersichtlich, viele Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum und schnell auf der Autobahn. Florenz (Amerigo Vespucci) ist in etwa einer Stunde erreichbar. Der Bahnhof Pescia liegt zehn bis fünfzehn Autominuten entfernt, von dort fahren direkte Züge nach Lucca, Florenz und ans Meer. Ein Mietwagen ist trotzdem sehr zu empfehlen, denn auf dem toskanischen Land kommt Ihr ohne Auto nicht weit. Übrigens gilt, je kleiner der Mietwagen, desto besser, denn die Gassen toskanischer Städtchen sind schmal.
Kein Wellnessbereich.
Es gibt keinen klassischen Fitnessraum, dafür aber eine Sportecke im Poolhaus mit Yogamatten, Hanteln und Hantelbank. Auch für Basketball, Fußball und Badminton steht die passende Ausstattung für Euch parat.
Euer Vierbeiner ist herzlich willkommen. Für die Reinigung kommen 50 Euro pro angefangener Woche on top.

UND DAS KÖNNT IHR UNTERNEHMEN

Die Gegend um Pescia bleibt das ganze Jahr über lebendig. Hier haben die Restaurants auch im November offen, auf den Piazzas sitzen Einheimische statt Reisegruppen, und Ihr wohnt trotzdem mittendrin in der nördlichen Toskana am Fuße der Apuanischen Alpen. Von Sorico Luce aus ist praktisch alles schnell erreichbar und das Schöne daran ist die Bandbreite: morgens auf der Piazza dell’Anfiteatro in Lucca, mittags in einem kleinen Familienrestaurant in Pescia, nachmittags die Füße im Meer und abends wieder oben auf der Terrasse mit einem Aperitivo und Blick über die Hügel. Ob Strand, Berge, Kunststädte oder der Pinocchio-Park im nahen Collodi, wo die berühmte Holzpuppe zu Hause ist, hier ist für jede Familie etwas dabei.

Wenn es ans Meer geht, steuern Diana und Tobias am liebsten die Spiaggia di Vecchiano an, keine Stunde entfernt. Diese verfügt über einen großen Parkplatz, wunderbaren Naturstrand und, für alle, die mehr Infrastruktur brauchen, einem klassischen Bagno (Strandbad) mit Liegen, Schirmen und Restaurant. Wer den Klassiker mit den bunten Schirmreihen mag, findet ihn in Forte dei Marmi oder Lido di Camaiore mit ihren klassischen Strandbädern, Bars und Restaurants direkt am Sand (gut eine Autostunde entfernt). Und wenige Autominuten entfernt wartet im Tal die wilde Badestelle mitten in der Natur.
Direkt vor der Tür beginnen Hügel mit Wald und Olivenhainen und nach kurzer Fahrt erreicht Ihr zwei ganz unterschiedliche Gebiete. Die Svizzera Pesciatina gleich nördlich von Pescia macht ihrem Namen "Schweiz von Pescia" alle Ehre, mit dichten Wäldern, kleinen Bergdörfern und ruhigen Wegen, meist mit einer Trattoria für die Pause. Entspannt wandert es sich auch auf den verkehrsarmen Sträßchen Richtung Massa e Cozzile, mit weiten Ausblicken und einem Familienrestaurant als Ziel. Die Apuanischen Alpen dagegen bieten alpine Touren für Erwachsene und trittfeste Jugendliche, teils sehr steil, aber mit Wow-Blick übers Meer. Fragt gern Eure Gastgeber nach konkreten Tourenvorschlägen.
Der Golf Club Montecatini in Monsummano Terme, ein 18-Loch-Platz in hügeliger Landschaft mit alten Olivenbäumen und Zypressen, liegt rund 25 Autominuten entfernt. Am besten fragt Ihr vorab direkt dort an.
SoricoLuce liegt mitten in einer echten Rennrad- und Mountainbike-Region, die Hügel und Bergstraßen rund um Pescia sind bei Sportradlern beliebt. Räder zum Leihen gibt es vor Ort allerdings nicht. Für Familien empfehlen wir die kleine Tour auf der Stadtmauer von Lucca: Direkt am Zugang gibt es mehrere Verleihstationen, auch für Vierer-Familienräder, und die autofreie Runde von rund vier Kilometern ist für Kinder ein Riesenspaß. Alle anderen Wege sind für Kids meist zu anspruchsvoll.
In Pescia gibt es einen Reitstall, den Gäste besuchen können. Fragt Eure Gastgeber am besten vor der Anreise kurz an, dann kümmern sie sich um die Details.
Lucca (35 Autominuten oder 25 Minuten mit dem Zug) ist das Lieblingsziel von Diana und Tobias für einen halben Tag: eine der wenigen Städte mit komplett erhaltener Renaissance-Stadtmauer, heute ein baumbestandener Rundweg zum Spazieren oder Radeln. Innen warten Gassen, Restaurants, allabendlich ein Puccini-Konzert in einer der Kirchen und mittendrin die ovale Piazza dell'Anfiteatro in der Form des einstigen römischen Amphitheaters. Pisa (45 Autominuten) kennt jeder wegen des Schiefen Turms, doch die Piazza dei Miracoli mit Turm, Dom und Baptisterium ist als Ensemble eines der schönsten Italiens, ein Nachmittag reicht. Florenz (60 Autominuten, entspannter mit dem Zug ab Pescia) ist ein Klassiker mit Kunst, Architektur und Geschichte auf engstem Raum. Pistoia (30 Autominuten) ist der Insider-Tipp fürs italienische Stadtleben ohne Massentourismus, mit ruhiger Altstadt, Museen und tollen Restaurants. Montecatini Terme (20 Autominuten) ist eine berühmte Thermenstadt im Tal, bekannt für Jugendstil und Thermalbäder, mit einer der ältesten Standseilbahnen Italiens hinauf ins Bergstädtchen Montecatini Alto. Und Collodi (15 Autominuten) ist die Heimat von Pinocchio. Für Familien lohnt sich der Pinocchio-Park und der historische Garten der Villa Garzoni gleich daneben ist wunderschön angelegt.
In Pontedera (40 Autominuten), der Heimat der Vespa, erzählt das Museo Piaggio die Geschichte des ikonischen Rollers und der kleinen Ape, mit schönsten Originalmodellen. Ein Muss für alle, die für italienisches Design und Motorengeschichte schwärmen. Gastro-Geheimtipp Eurer Gastgeber: Das Citri Hortus macht jeden Abend zu etwas Besonderem, mit Fine Dining in einem historischen Zitronengewächshaus oder bei schönem Wetter draußen im Garten der Zitrusplantage, zwischen ausgefallenen Zitrussorten. Auch Kinder sind hier willkommen. Und wer die mittelalterliche Toskana sucht, fährt hinauf nach Barga, ein Bergstädtchen nördlich von Lucca mit super Blick auf die Apuanischen Alpen und einem international besetzten Jazzfestival im Sommer.
Noch mehr Tipps für eine Urlaub in der Toskana mit Kindern findet Ihr hier
Toskana mit Kindern

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